Sowohl in unseren Kirchen, als auch in unseren Wohnungen daheim, gehört er zumeist zu den festen Brauchtums-Bestandteilen unserer Adventszeit-Gestaltung: Der Adventskranz mit seinen 4 Kerzen. Die Tradition geht zurück auf den Hamburger Pastor Johann Hinrich Wichern, der 1839 im Betsaal der von ihm gegründeten Anstalt zur Betreuung gefährdeter Jugendlicher ein Holzrad aufhängte mit 23 kleinen roten Kerzen für die Werktage bis Weihnachten und vier dicken weißen für die Sonntage. Der daraus erwachsene evangelische Brauch wurde bald auch katholischerseits dankbar aufgenommen und übernommen.

Mögen unsere Adventkerzen uns vorbereiten und einstimmen auf das zu Weihnachten in unserer Welt neu aufleuchtende Licht der Welt – unseren Herrn Jesus Christus.
Ich wünsche es Ihnen von Herzen. (RH)

Aus unserer Sonntagsgemeinde hat sich zu unserer Freude das Ehepaar Becker-Irmen bereit erklärt, in unseren Liturgien zukünftig Lektoren-und Kommunionspende-Dienste zu übernehmen.
Herr Manfred Becker-Irmen und seine Frau Agnes Irmen sind St. Maria im Kapitol seit Jahrzehnten verbunden; haben sie doch einst bereits hier bei uns in der Basilika geheiratet. Sowohl in ihrer Wohnortgemeinde auf der anderen Rheinseite, als auch in ihren seelsorglichen Berufsfeldern, haben beide diese besonderen Dienste bereits seit langem schon ausgeübt.
Wir sind sehr dankbar für ihre Dienstbereitschaft, begrüßen beide in ihrer neuen Verantwortlichkeit für unser liturgisches Gemeindeleben und sagen ihnen ein herzliches Vergelt`s Gott.

Aufgrund einer geplanten Veränderung des Wohnortes hat sich am 6. November 2022 Herr Stephan Rook gerade aus jenen Lektoren-und Kommunionhelfer-Dienst verabschieden müssen. 33 Jahre hatte er sich seit seiner Hochzeit 1989 gemeinsam mit seiner Ehefrau Annette in St. Maria im Kapitol engagiert. Unter anderem 12 Jahre lang im Kleinkindermeßkreis. Ihm sei auch auf diesem Wege und an dieser Stelle noch einmal von Herzen für sein treues und vielseitiges Engagement gedankt. Ob es um die Orga von Grill-Geräten, Wandertage, Sonntagstreffs, oder sonstiger konkreter Bedarfe ging, Schreinermeister Rook engagierte sich stets mit größter Selbstverständlichkeit. Wir wünschen ihm und seiner Ehefrau Gottes Segen für die Zukunft und grüßen bei der Gelegenheit auch ihre, nun schon lange erwachsenen Kinder, die einst viele Jahre bei uns in der Zeit nach ihrer KleinkindermeßkreisZugehörigkeit stets des Sonntags ministriert haben.

„Der liebe Gott tut nix als fügen“ – können wir wieder einmal staunend und dankbar feststellen, wenn wir auf die nicht planbare „Staffelübergabe“ von Herrn Rook auf das Ehepaar BeckerIrmen schauen, die sich wundersamerweise ergeben hat. (RH)

Am 1. November starten wir die 14. Saison des Nachtcafé, in dem wir Menschen, die auf der Straße leben, für eine Nacht ein Dach über dem Kopf anbieten.
Das Projekt wird von verschiedenen Gemeinden in Köln getragen.
Unsere Gemeinden gestalten montags und freitags die Nächte. Ziel ist es jeweils, den Obdachlosen eine Schlafmöglichkeit im Warmen zu geben, aber insbesondere auch, sie als Menschen so wie sie sind, willkommen zu heißen. Zudem ist die Übernachtungsmöglichkeit auch ein Schutzraum.
Die Nutznießenden sind sehr dankbar für diese Möglichkeit. Alle, die diesen Dienst je taten, erzählen, dass es nicht nur ein Geben ist, sondern auch ein das eigene Leben bereicherndes Empfangen.
Wenn Sie Interesse an einem solchen Dienst an unseren Armen am Rande der Gesellschaft haben und sich mehr darüber informieren wollen, dann melden Sie sich bitte bei mir unter ulrich.schnegg@t-online.de. Ich rufe Sie dann gerne an. (US)

Zur Vorbereitung der Ersten Heiligen Kommunion 2023 starten in diesen Wochen in vielen Gemeinden die Katechesen.
Damit wir niemanden übersehen, bitten wir auf diesem Wege gerne um ein Signal, wenn es Ihrerseits einen Wunsch oder ein Interesse an einer Erstkommunion in 2023 geben sollte.
Bitte melden Sie sich diesbezüglich im Pfarrbüro oder direkt bei mir persönlich nach den Gottesdiensten in der Sakristei.
Vielen Dank. (RH)

Das neue Pastoralteam mit Domkapitular Pfr. Dr. Dominik Meiering als leitendem Pfarrer und den Subsidiaren Msgr. Rainer Hintzen und Spiritual Pfr. Ralf Neukirchen wird am Sonntag, 20. November 2022, um 18 Uhr im Rahmen der Messfeier in St. Maria in Lyskirchen eingeführt.
Die Subsidiare sind für die jeweilige Kirche bestimmt.
Für St. Maria im Kapitol ändert sich also in Fragen der Gottesdienste und der Seelsorge nichts, da Msgr. Hintzen weiter für diese Gemeinde bestimmt ist.
Alle aus den Gemeinden sind dazu jetzt schon herzlich eingeladen!
Die offizielle Einführung wird durch den Stadtdechanten Kleine durchgeführt. (MS)

Seit Jahren verfolgt die Stadt Köln den schönen Gedanken mittels einer „via culturalis“ die Kulturmeile zwischen Dom und St. Maria im Kapitol attraktiver, zugänglicher und sehenswerter zu gestalten. So erfolgte am 29. März 2022 in diesem Rahmen der offizielle Spatenstich für den Bau einer neuen Freitreppe hier bei uns zwischen Pipinstrasse und Lichhof. Am Tag der städtebaulichen Förderung – am 14. Mai – wurde zudem vor dem Gürzenich mittels eines temporären „Cafés“ über die aktuellen Bauvorhaben und –maßnahmen eigens informiert. Wünschen wir dem Projekt „cia culturalis“ Gottes Segen und eine zügige Umsetzung. Und möge die via culturalis am Ende ein gelungener Beitrag sein, unsere Stadt Köln mit ihrer großen Stadtgeschichte und ihren bedeutenden Kulturgütern, auf einem wertschätzenden und verantwortlichen Niveau zugängig zu machen. (RH)

 

Bitte beachten Sie

  • ALLE FÜHRUNGEN sind im Pfarrbüro anzumelden / Tel: 0221/214615
  • Gruppengröße bitte auf 20 Personen beschränken
  • Führende und Teilnehmer sind verpflichtet einen Mund-Nasenschutz zu tragen
  • die Teilnahme an der Führung liegt in der Verantwortung des Veranstalters bzw. der führenden Person

Gruppen, die sich nicht an diese Vorgaben halten, werden in Ausübung des Hausrechts der Kirche verwiesen!
Sollte die Verletzung gültiger Hygiene-Vorgaben durch das Ordnungsamt festgestellt werden, liegt die Verantwortung beim Veranstalter bzw. bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Gruppe.

 

Der Kirchenempfang heißt die Besucherinnen und Besucher unserer Kirchen willkommen. Das geschieht durch einen Gruß, ein freundliches Lächeln und zeigt, dass die Menschen gesehen sind.
Unsere Kirchen sind Orte der Ruhe und des Gebetes, Oasen in der lauten und schnellen Stadt. Oft verweilen Menschen, zünden eine Kerze an, kommen zur Ruhe, sind dankbar für die Stille und lassen die Schönheit des Raumes auf sich wirken. Andere suchen Kunst und Kultur, wieder andere wünschen sich Kontakt und ein offenes Ohr für Fragen und Anliegen. Die Frauen und Männer vom Kirchenempfang sind oft überrascht, mit welcher Offenheit sie mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen, nicht selten „über Gott und die Welt“.
Wir bedanken uns bei all` den Männern und Frauen, die hier in St. Maria im Kapitol und auch in den anderen romanischen Kirchen Kölns diesen Dienst versehen.
Wenn sie mehr zu der schönen Aufgabe wissen möchten, sprechen sie unsere Ehrenamtlichen doch einfach mal an oder wenden sich an unser Pfarrbüro (st.maria-kapitol@katholisch-in-koeln.de) oder an kirchenempfang@katholisch-in-koeln.de . (RH)

Allen, Kranken, die es nicht mehr schaffen - aus welchen Beschwernissen heraus auch immer - am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, bieten wir die häusliche Krankenkommunion an.

Wenn Sie an Haus und Wohnung gebunden sind, besucht Sie einer unserer Kommunionhelfer gerne im Anschluss ans Hochamt und bringt Ihnen sonntags die Eucharistie.

Gerne ermutigen wir Sie, sich im Bedarfsfalle an unser Pfarrbüro (Tel. 21 46 15) oder an unseren Kommunionhelfer Herrn Köhmstedt (Tel. 51 48 87) zu wenden, um einen Besuch zu vereinbaren. (RH)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de