Nach den Erfahrungen mit unseren Sonntagsgottesdiensten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie festigte sich der Eindruck, dass wir alle miteinander die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und –regelungen verantwortlich umgesetzt bekommen haben. Dafür allen Vorbereitenden und Besuchenden noch einmal ein Vergelt`s Gott. Zwei praktische Hinweise seitens des vorgeschriebenen ›Willkommensdienstes‹

Bitte planen Sie vor Beginn des Gottesdienstes -so Sie denn können- einen gewissen zeitlichen Mehrbedarf fürs Einchecken und Registrieren im Eingangsbereich ein. Das Betreten der Kirche braucht z.Zt. Vorlauf. Die Verpflichtung des Registrierens der Gottesdienst-Teilnehmer zu Beginn ersetzt bei uns die vieler Orts sonst etablierte Praxis der Voranmeldung und Ticket-Bestellung, um überhaupt an Gottesdiensten teilnehmen zu können. Das Registrieren geschieht dort bereits übers Buchen einer Teilnahme.

Sollten im Langhaus alle markierten und freigegebenen Sitzplätze besetzt sein, können Sie gerne auch die Weite der Dreikonchenanlage nutzen und dort einen abstandsgerechten Platz einnehmen. Nur die Raumgröße und die große Zahl an Sitzgelegenheiten in unserer Basilika ermöglichen bei uns den Verzicht auf eine Vorreservierung und Kontingentierung von Plätzen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Mitsorgen. (RH)

Liebe Kinder, liebe Eltern, Am 5. Juli 2021 beginnen bei uns in NRW die Sommerferien. Hier schon einige Termine in Vorausschau auf die zweite Jahreshälfte, die wir geplant und angedacht haben: 

  • Am Sonntag, dem 22.08.2021 um 9.30 Uhr, seid Ihr / sind Sie wieder herzlich zur Familien-und Kleinkindermesse und zum Willkommens-Segen nach den Ferien rund um den HeJo-Altar eingeladen. 
  • Die Kinderführung am 12.09.2021 um 12 Uhr, anlässlich des Tages der offenen Denkmäler möge - so Gott will - in diesem Jahr wieder möglich sein. 
  • Am Donnerstag, dem 26.08.2021, trifft sich ab 20 Uhr unser Vorbereitungsteam zum Absprechen der nächsten und zukünftigen Kleinkindermessen-Aktivitäten; und freut sich, wenn der eine oder die andere noch neu hinzukäme. Auch dazu ganz herzliche Einladung schon jetzt.
  • Am Sonntag, dem 10.10.2021 feiern wir – so Gott will – um 10.30 Uhr wieder gemeinsam als KKMK mit der Erwachsenengemeinde unser Erntedankfest in St. Maria im Kapitol. Auch dazu laden wir schon jetzt herzlichst ein.

Aber jetzt erstmal wünsche ich Euch/Ihnen im Namen unseres Vorbereitungskreises Gottes reichen Segen für die Ferienzeit. Möge die Zeit uns nach den Herausforderungen, die wir seit dem März 2020 alle zu meistern hatten (jede und jeder auf je eigene Weise und oft so ganz verschieden), gut tun!

Herzliche Grüße Ihr/Euer Rainer Hintzen, Seelsorger an St. Maria im Kapitol.

Am 11. August gedenkt die Kirche der Heiligen Plectrudis. Als Ehefrau und Witwe des merowingischen maior domus Pippin (dem Vater Martells) hat sie um 715 hier am Orte in den Resten des römischen Kapitolstempels eine erste Marienkapelle eingerichtet. Seither gilt sie als Stifterin von St. Maria im Kapitol. Sowohl von den später hier angesiedelten Benediktinerinnen (10. Jh.), als auch von den adligen Stiftsfrauen (12. Jh.) wurde ihr Andenken stets bewahrt. Nehmen wir ihren Gedenktag zum Anlass, um in diesen Tagen vielleicht auch einmal an ihrem Sarkophag dankbar innezuhalten; verdanken wir ihr doch die Stiftung und den Erhalt dieses beeindruckenden Ortes der Gottesbegegnung und -suche! (RH)

Zwölf romanische Kirchen prägen das Bild der Kölner Altstadt. Jede von ihnen hat eine unverkennbare Charakteristik:
St. Severin, St. Maria in Lyskirchen, St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Ursula, St. Pantaleon, St. Maria im Kapitol, Groß St. Martin, St. Georg, St. Kunibert und St. Cäcilien.
In seiner »Kölner Symphonie – In memoriam Heinrich Böll« erzählt Lew Kopelew: »Von Kölns romanischen Kirchen hörte ich […] im Oktober 1962, als Heinrich Böll zum ersten Mal nach Moskau kam. Es überraschte mich zunächst, dass er nur kurz und gelassen den berühmten Kölner Dom erwähnte, aber besonders nachdrücklich, lebhaft, ja leidenschaftlich von den romanischen Kirchen erzählte und sagte, sie seien das Schönste, das Wichtigste von allem, was Köln auszeichnet.«
Lew Kopelew, der sowjetische Schriftsteller und Böll-Übersetzer, besuchte 18 Jahre später mit seiner Frau Raissa im November 1980 Heinrich Böll in Köln. Die Reise wurde für das Ehepaar zum Exil, da sie während ihrer Abwesenheit ausgebürgert wurden. Bis zu seinem Tod 1997 lebte Kopelew in Köln und bemühte sich um die Verständigung und Aussöhnung zwischen Deutschen und Russen.
Lew Kopelew sei es gedankt, dass er uns die Liebe Heinrich Böll`s zu unseren Romanischen Kirchen in seinem Werk festgehalten hat. Können wir doch Heinrich Böll´s Leidenschaft und Bewertung der romanischen Kirchen nur teilen. (RH)

Wer den „Bächen“ entlang `gen Westen geht, erreicht fußläufig von St. Maria im Kapitol aus als nächste romanische Kirche St. Pantaleon. Die Kirche liegt auf einer kleinen grünen Anhöhe inmitten des alten ummauerten Klosterbezirks. Der Kölner Erzbischof Bruno hatte die Benediktinerabtei 957 gegründet, und zwar im Andenken an den heiligen Pantaleon – den Leibarzt des römischen Kaisers Maximian, der um 305 als überzeugter Christ den Märtyrertod starb. Hier in St. Pantaleon wurde Erzbischof Bruno auf testamentarischen Wunsch im Jahr 965 beigesetzt. Besagter Erzbischof Bruno hatte in St. Maria im Kapitol zu gleichen Zeit Benediktinerinnen aus Remiremont angesiedelt und Ihnen den Vorläuferbau unserer Basilika anvertraut. (RH)

Allen, Kranken, die es nicht mehr schaffen - aus welchen Beschwernissen heraus auch immer - am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, bieten wir die häusliche Krankenkommunion an.

Wenn Sie an Haus und Wohnung gebunden sind, besucht Sie einer unserer Kommunionhelfer gerne im Anschluss ans Hochamt und bringt Ihnen sonntags die Eucharistie.

Gerne ermutigen wir Sie, sich im Bedarfsfalle an unser Pfarrbüro (Tel. 21 46 15) oder an unseren Kommunionhelfer Herrn Köhmstedt (Tel. 51 48 87) zu wenden, um einen Besuch zu vereinbaren. (RH)

Nachdem wir in der Zeit von Ostern bis Pfingsten die Auferstehungserzählungen der Evangelien und die Berichte der Apostelgeschichte mit unseren Kindern gehört und erinnert haben, wollen wir uns in der Zeit von Pfingsten bis zu den Sommerferien mit den Erzählungen rund um Moses und dann auch rund um Josef in Ägypten beschäftigen.

Herzliche Einladung. (RH)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de