Tatü-Tata, Tatü-Tata! Gerade fuhr hier am Neumarkt ein Rettungswagen vom Roten Kreuz vorbei. Ich habe spontan überlegt: Was mag da passiert sein? Eine reale Kreuzesgeschichte kurz vor der Kreuzesgeschichte Jesu am Karfreitag. Hoffentlich geht alles gut.

Das ist doch unsere Hoffnung in diesen Tagen der Karwoche auf das Osterfest hin: dass alles gut wird!

Überall begegnen wir Kreuzen: im eigenen Leben, in unseren Familien, in unserer Gesellschaft, in unserer Kirche. Wie gehen wir mit diesen Kreuzen um? Wir wollen doch, dass alles gut wird?

Die Botschaft von Ostern ist, dass unsere Kreuze angesichts des Kreuzes Jesu in neuem Licht erscheinen. Denn das Kreuz Jesu lässt uns neu und anders auf die Kreuze unseres Lebens schauen. Wie geht Jesus mit seinem Kreuz um? Jesus hört nicht auf zu lieben und zu vertrauen. Er liebt seine Peiniger und vertraut sich seinem Vater an: „Herr, in Deine Hände lege ich meinen Geist.“

Hier scheint göttliches Licht auf, das menschliche Begrenzung überwindet. Das Kreuz – so unsere Hoffnung – ist der Durchgang in eine andere, neue Wirklichkeit. Das meint die Kirche, wenn sie vom „Pascha-Mysterium“ vom Geheimnis des Durchgangs vom Kreuz hin zum strahlenden Ostermorgen spricht. Denn die
Liebe und das Vertrauen Jesu obsiegen am Ende. Deshalb können wir Ostern feiern, weil das Leben am Ende gewinnt. Alles strebt auf Ostern zu, und Ostern kommt unaufhaltsam.
Denn alles sehnt sich nach neuer Freude, nach Licht, nach Wärme, nach Leben. Und das neue, lichtvolle Leben bricht sich schon Bahn nach der kalten, toten Winterzeit. Die Frühlingssonne scheint strahlend, ein reiner blauer Himmel wölbt sich über uns, die Blumen fangen an zu knospen.

Und so freuen wir uns auf dieses wunderbare, schöne und traditionsreiche Frühlingsfest der Christenheit feiern. Gott hat in alles sein österliches Dasein hineingelegt. In allem ist für den, der liebt und vertraut, Zukunft zu finden. Das ist die österliche Botschaft unseres Christentums: dass Jesus Christus, der durch Dunkelheit und Tod gehen musste, am Ende auferweckt wurde zu neuem, strahlendem, göttlichem Leben.

Im Namen des ganzen Pastoralteams und aller Mitarbeitenden an unseren Kirchorten in Köln-Mitte wünsche ich ein hoffnungsvolles und strahlend helles Osterfest für Sie und Ihre Lieben.

Ihr und Euer Dr. Dominik Meiering, Pfr.

Am 14. April nach der Hl. Messe um 10:30 Uhr fahren wir in die Eifel unterhalb des Klosters Steinfeld. Die Wanderung ist ein Rundweg von ca. 5 Km. Auf dieser Wegstrecke ist ein Picknick geplant – jeder möge etwas zum Essen und Trinken mitnehmen. Auf dem Weg gibt es am Wegesrand sehr viel Bärlauch. Nach ergiebiger Ernte und Wanderung fahren wir zum Kloster Steinfeld zum Grab des mit St. Maria im Kapitol verbundenen Hl. Herrmann Josef; auch dort gibt es vieles andere zu erleben (z. B. Cafe, Labyrinth). Zum Abschluss besteht die Möglichkeit um 17 Uhr die Vesper der Trappistinnen der Abtei Maria Frieden mitzufeiern (direkt neben der Klostermauer der Salvatorianer).

Wer mitmachen will, melde sich bei Werner Köhmstedt, Tel.: 0221/514887 oder per E-Mail: nc-koehmswe@netcologne.de, oder sprechen Sie mich nach den Sonntagsmessen einfach an. (WK)

Am Sonntag, dem 7. April 2024, ist der „Wieße Sonndaach“. Seinen feierlichen Namen erhielt der Tag, weil sich bereits im frühen Christentum der Brauch entwickelt hatte, den in der Osternacht Getauften ein weißes Gewand anzulegen, das sie dann für acht Tage eben bis zum ersten Sonntag nach Ostern trugen.

Für viele von uns ist dieser „Weiße Sonntag“ aber auch eine stille und vielleicht sogar frohe Erinnerung an die eigene 1. Hl. Kommunion!?

Herzliche Einladung zum Gebet für die Kommunionkinder des Jahrganges 2024 an diesem Sonntag. (RH)

Aufgrund der Osterferien und der damit verbundenen Abwesenheiten und Urlaube der meisten Familien, hat unser Kleinkindermesskreis überlegt, die Familien-und Kleinkindermesse am Palmsonntag und am Weißen Sonntag ferienbedingt auszusetzen.

Alle, die an besagten Tagen doch in Köln sein werden, sind herzlichst zu den Hl. Messen jeweils am 10.30 Uhr eingeladen.

Am Ostersonntag soll – so Gott will – unsere Familien und Kleinkindermesse um 9.30 Uhr stattfinden; verbunden mit dem sich anschließenden, traditionellen Ostereier-Suchen der Kinder im Kreuzgang.

Herzliche Einladung im Namen des Kleinkindermesskreises. (RH)

Jeden dritten Sonntag im Monat bieten wir um 12.30 Uhr eine Offene Führung durch unsere Kirche an.
Das Angebot ist kostenfrei und richtet sich an alle, die mehr über den Bau, seine Geschichte und das Leben hier erfahren möchten.
Getragen wird das Angebot von den Damen und Herren des Kirchenempfangs. Frauen und Männer die regelmäßig in unserer Kirche sitzen und schon auf vielerlei Fragen von Interessierten Antworten geben mussten und konnten.

Sie sind herzlich eingeladen dazu zu kommen!
Auch würde es uns freuen, wenn Sie dieses offene Angebot in ihrem Freundes- und Bekanntenkreis publik machen könnten.

Es ist mittlerweile eine feste Größe in unserem Kalender :

Offene Kirchenführung 2024 in St. Maria im Kapitol

Immer am 3. Sonntag im Monat um 12.30 Uhr

  • 21. Januar
  • 18. Februar
  • 17. März
  • 21. April
  • 19. Mai

Sie sind herzlich eingeladen!
Thomas Zalfen
(Pastoralreferent / Koordinator Kirchenempfang)

 

Bitte beachten Sie

  • ALLE FÜHRUNGEN sind im Pfarrbüro anzumelden / Tel: 0221/29240564
  • Gruppengröße bitte auf 20 Personen beschränken
  • die Teilnahme an der Führung liegt in der Verantwortung des Veranstalters bzw. der führenden Person

Gruppen, die sich nicht an diese Vorgaben halten, können in Ausübung des Hausrechts der Kirche verwiesen werden!

Der Kirchenempfang heißt die Besucherinnen und Besucher unserer Kirchen willkommen. Das geschieht durch einen Gruß, ein freundliches Lächeln und zeigt, dass die Menschen gesehen sind.
Unsere Kirchen sind Orte der Ruhe und des Gebetes, Oasen in der lauten und schnellen Stadt. Oft verweilen Menschen, zünden eine Kerze an, kommen zur Ruhe, sind dankbar für die Stille und lassen die Schönheit des Raumes auf sich wirken. Andere suchen Kunst und Kultur, wieder andere wünschen sich Kontakt und ein offenes Ohr für Fragen und Anliegen. Die Frauen und Männer vom Kirchenempfang sind oft überrascht, mit welcher Offenheit sie mit Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen, nicht selten „über Gott und die Welt“.
Wir bedanken uns bei all` den Männern und Frauen, die hier in St. Maria im Kapitol und auch in den anderen romanischen Kirchen Kölns diesen Dienst versehen.
Wenn sie mehr zu der schönen Aufgabe wissen möchten, sprechen sie unsere Ehrenamtlichen doch einfach mal an oder wenden sich an unser Pfarrbüro (st.maria-kapitol@katholisch-in-koeln.de) oder an kirchenempfang@katholisch-in-koeln.de . (RH)

Allen, Kranken, die es nicht mehr schaffen - aus welchen Beschwernissen heraus auch immer - am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, bieten wir die häusliche Krankenkommunion an.

Wenn Sie an Haus und Wohnung gebunden sind, besucht Sie einer unserer Kommunionhelfer gerne im Anschluss ans Hochamt und bringt Ihnen sonntags die Eucharistie.

Gerne ermutigen wir Sie, sich im Bedarfsfalle an unser Pfarrbüro (Tel. 292405-64) oder an unseren Kommunionhelfer Herrn Köhmstedt (Tel. 51 48 87) zu wenden, um einen Besuch zu vereinbaren. (RH)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de