Nach den Erfahrungen mit unseren Sonntagsgottesdiensten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie festigte sich der Eindruck, dass wir alle miteinander die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und –regelungen verantwortlich umgesetzt bekommen haben. Dafür allen Vorbereitenden und Besuchenden noch einmal ein Vergelt`s Gott. Zwei praktische Hinweise seitens des vorgeschriebenen ›Willkommensdienstes‹

Bitte planen Sie vor Beginn des Gottesdienstes -so Sie denn können- einen gewissen zeitlichen Mehrbedarf fürs Einchecken und Registrieren im Eingangsbereich ein. Das Betreten der Kirche braucht z.Zt. Vorlauf. Die Verpflichtung des Registrierens der Gottesdienst-Teilnehmer zu Beginn ersetzt bei uns die vieler Orts sonst etablierte Praxis der Voranmeldung und Ticket-Bestellung, um überhaupt an Gottesdiensten teilnehmen zu können. Das Registrieren geschieht dort bereits übers Buchen einer Teilnahme.

Sollten im Langhaus alle markierten und freigegebenen Sitzplätze besetzt sein, können Sie gerne auch die Weite der Dreikonchenanlage nutzen und dort einen abstandsgerechten Platz einnehmen. Nur die Raumgröße und die große Zahl an Sitzgelegenheiten in unserer Basilika ermöglichen bei uns den Verzicht auf eine Vorreservierung und Kontingentierung von Plätzen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Mitsorgen. (RH)

„Maria Himmelskönigin, dich will der Mai begrüßen“ – so singen wir in einem unserer alten Kirchenlieder und empfehlen der Mutter Gottes darin den Wonnemonat Mai und die aufbrechende Natur. Im Monat Mai wollen wir diese unsere alte katholische Tradition in unserer Basilika ebenfalls pflegen. Im Anschluss an unsere werktäglichen Eucharistiefeiern
6. Mai / 20. Mai / 27. Mai 2021
möchten wir in kurzen MaiAndachten die Mutter Gottes grüßen und um Ihre Fürsprache bitten, so wir denn im Mai wieder Werktagsmessen feiern dürfen und können. (RH)

Am Sonntag, dem 9. Mai begehen wir 2021 nicht nur „Muttertag“, sondern auch „Europatag“. Aus diesem Grund sind am 9. Mai die Flaggen an den öffentlichen Gebäuden Kölns gehisst: Vor genau 70 Jahren schlug der damalige französische Außenminister Robert Schuman in einer Rede in Paris vor, eine Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu gründen, aus der zunächst die Montanunion und schließlich die Europäische Union hervorgingen. Seit 1985 wird nun der 9. Mai auf Beschluss der Staats-und Regierungschefs der Europäischen Union als Europatag gewürdigt. Beten wir doch an diesem Tag für den Frieden Europas und der Welt in Zeiten, in denen so vieles auseinanderdriftet und Gemeinsames und Verbindendes aus dem Blick gerät. Herzliche Einladung. (RH)

Wer in diesen Tagen und Wochen die Straße „Am Mühlenbach“ aufsucht oder passiert, wird freudiger Zeuge der in Angriff genommenen Sanierung des dort sichtbaren Teiles der römischen Stadtmauer. Das 76 Meter lange Teilstück dort neben der Zentrale des Kölner Mietervereins wird gerade auf Initiative des Fördervereins Römische Stadtmauer Köln instand gesetzt. Im Zuge dieser Sanierung soll auch ein halbrunder Wehrturm, der sich hier früher befand, wieder aufgerichtet werden. Die römische Stadtmauer, die ab 50 nach Christus erbaut wurde, ist noch heute im Stadtgrundriss erkennbar: Während die Nordseite – wie mit dem Lineal gezogen – vom Nordturm bis zum Römerturm reichte, die Westseite von dort bis zum Blaubach und die Ostseite vom Ubiermonument an der Ecke Mühlenbach zurück zum Nordtor verlief, bezog sich die Mauer im Süden auf die natürlichen Gegebenheiten und folgte dem gewundenen Verlauf des Duffesbachs. Der Duffesbach und der südliche Teil der Römermauer stellen bis heute immer auch unsere südliche Pfarrgrenze dar. Ein Spaziergang dort lohnt sich derzeit, denn auf dem großen Bauschild sind die originalen Teile der römischen Stadtmauer blau markiert. Dem Auge des Betrachters bietet sich so ein Abgleichen mit dem sichtbaren Mauerwerk unmittelbar und direkt an. (RH)

In Zeiten der CoronaPandemie mit all´ ihren Einschränkungen auch für unser religiöses Gemeinschaftsleben und – erleben, kursiert folgende Geschichte als Hoffnungsfunke und kleiner Mutmacher; möge es auch für uns so sein: »Es war einmal ein Herrscher, dem die Christen in seinem Lande ein Dorn im Auge waren. Um sie loszuwerden befahl er, dass ihre Kirchen für 10 Jahre geschlossen werden sollten. Nach der Hälfte dieser Zeit sandte er seine Späher ins ganze Land. Sie sollten nachschauen, wie es um das christliche Leben inzwischen bestellt sei. Als seine Beobachter ihm im Palast Bericht erstatteten, erfuhr er, dass die Christen in all´ ihren Häusern miteinander beten, singen und Gott loben würden. ›Oh‹, sagte der Herrscher, ›ich wollte ihnen ihre Kirchen nehmen, um sie zu vertreiben; und jetzt: Jetzt muss ich hören, dass ich damit noch mehr Kirchen begründet habe! Dann öffnet ihnen ihre Kirchen wieder.‹« (RH)

Auch der Sendungsraum Kölner Innenstadt ist weiter mit der Zukunftsplanung zu Gange.

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de