Die ›Nacht der offenen Kirchen‹ findet in diesem Jahr am Freitag vor dem dritten Fastensonntag, am 5. März 2021 statt.
In der ›Langen Nacht der Kirchen‹ können die Kirchengebäude zu Orten der Begegnung werden: mit den Räumen, mit den Kunstwerken, mit sich selbst und vielleicht mit Gott im stillen Gebet.

Herzliche Einladung. Als Gemeinde möchten wir unsere Basilika von 20 Uhr bis 24 Uhr geöffnet halten.

Dazu benötigen wir die Unterstützung freiwilliger Helfer beim Aufbau ab 19 Uhr und bei der Aufsicht der Kirche.
Wenn Sie dabei mithelfen können und möchten liegt für Sie nach den Sonntagsmessen eine Liste am Schriftenstand aus, in die Sie sich eintragen können.
Herzliche Einladung und vielen Dank im Voraus! (RH)

Wenn für die Karnevalsjecken »am Aschermittwoch alles vorbei ist«, beginnt für den Christenmenschen die österliche Bußzeit. Eine Zeit der Selbst-Reflexion, der Zurückhaltung, des In-sich -gekehrt-seins – eben die „Fasten-Zeit“. Zum Start in diese Zeit laden wir Sie am Aschermittwoch (17. Februar 2021) um 9 Uhr herzlich zum Mitfeiern der Eucharistie und zur Austeilung der Asche ein. Ebenfalls eine willkommene Einstimmung in die Fastenzeit bietet uns das „Ewige Gebet“ am Freitag, den 19. Februar 2021. Wir feiern um 16 Uhr Eucharistie und haben im Anschluss Gelegenheit zum persönlichen Gebet vor dem Allerheiligsten. Um 16.45 Uhr wollen wir in der Gebetsstunde besonders unserer Verstorbenen gedenken und um 17.15 Uhr gemeinsam für den Frieden in der Welt beten. Mit dem Sakramentalen Segen um 17.45 Uhr endet dann feierlich unser Gebet. Herzliche Einladung. (RH)

An den Fastensonntagen orientieren sich die Schrifttexte an den Lesungen der Osternacht. Wie im Wortgottesdienst-Teil der Osternacht, hören wir mit unseren Kindern so die Geschichte Gottes mit den Menschen – angefangen mit dem Schöpfungsbericht hin zu den Auferstehungs-Evangelien. Herzliche Einladung sich mit unseren Kleinsten und uns gemeinsam auf diesen Weg durch die Hl. Schrift zu machen. (RH)

Auch in dieser Fastenzeit verhüllt das von unserem Gemeindemitglied Frau Kreutzer-Temming gefertigte und von Dr. Kreidler initiierte weiße Fastentuch unser wertvolles und tief beeindruckendes Kreuz von 1304 mit der Darstellung des Schmerzensmannes in der Kreuzkapelle unserer Basilika.

Wie in jedem Jahr haben wir dort heute am 1. Fastensonntag gemeinsam innegehalten und uns im Gebet auf die Fastenzeit eingestimmt und wie in jedem Jahr möge uns das schlichte, weiße Klöppelleinen-Tuch unserer Textil-Künstlerin erfahren lassen:

Indem ich etwas verhülle, mache ich es paradoxerweise auf eine andere Art oft sichtbarer. Zudem zeigt sich im meditativen Betrachten des mit Absicht nicht völlig blickdichten Tuches und der Verhüllung des Kreuzes sinnenfällig, dass viele in Jesus Christus doch einen verheißungs- und hoffnungsvollen Blick auf Leben hinter dem Todesschleier erfahren haben und erfahren durften. Welche Assoziationen kommen Ihnen beim Betrachten der Verhüllung?! Herzliche Einladung zum Verweilen vor dem Cruxifixus dolorosus in unserer Kreuzkapelle.

Und schon jetzt darf ich Sie zur stets beeindruckenden Kreuzverehrungsfeier in der Karfreitags-Liturgie einladen. Dann, wenn das Kreuz wieder enthüllt unserem Auge entgegentritt. (RH)

Ab dem 1. Fastensonntag bis zum Palmsonntag sind Kunstwerke von Kurt Wagner (1934-2009) in der Kirche Sankt Maria in Lyskirchen zu sehen. Der Titel der Werkzusammenstellung: ›der duldet‹.

Die Gemälde auf Packpapier sind sehr eindrücklich. Auf den ersten Blick mögen sie wie Farbbewegungen auf braunem Papier erscheinen. Wenn wir uns gönnen, etwas betrachtend zu verweilen, bekommen die Bewegungen eine Durchlässigkeit auf erkennbare Figuren hin. Die Titel der Bilder - in Handschrift des Künstlers - stellen die Bilder in den Zusammenhang dessen, ›der duldet‹. Es liegt bei der Hängung im Kirchenraum nahe, hier an die Passion Jesu zu denken. Das ist auch nicht auszuschließen. Die Bilder rufen zum Dialog auf, laden ein, in sich eine Resonanz möglich zu machen. Wie auch bei biblischen Texten, auch dem von der Passion Jesu, geht es nicht allein um Betrachtung aus der Distanz. Es besteht die Möglichkeit, eine Kommunikation zwischen Bild und eigener Wahrnehmung entstehen zu lassen.

›der duldet‹ kann der Mensch sein, der wie zum Dulden verurteilt dasteht. Das passive Hinnehmen dessen, was nicht zu beeinflussen ist. ›der duldet‹ kann auch der Mensch, auch der Betrachtende sein, der zulässt. Das ist das aktive Hinnehmen. Das kann eigen berühren - gerade in Zeiten, in denen wir manches coronabedingt passiv hinnehmen müssen und manches aktiv hinnehmen, indem wir miterleben, was an menschenzerreißenden Entwürdigungen in unserer Umgebung oder gar weltweit geschieht.

Die Ausstellung ist eine Einladung, sich auf die Sprache des Künstlers Kurt Wagner einzulassen. Und was daraus an Resonanz entsteht, das entsteht. Die Ausstellung als ein Angebot der Begleitung auf Ostern hin. (MS)

Bei unserer Zusammenkunft am 04.02.2021 im Pfarrsaal und per Zoom, hat unser Vorbereitungsteam sowohl die Adventsund Weihnachtszeit im Nachklang reflektiert, als auch die anstehende Fasten-und Osterzeit miteinander geplant. Ein besonderes Vergelt`s Gott den KatechetInnen, die miteinander kreativ für unsere Kleinsten vorbereitet und entwickelt haben. (RH)

Auch der Sendungsraum Kölner Innenstadt ist weiter mit der Zukunftsplanung zu Gange.

Das ‚Nachtcafé‘ ist eine Einrichtung, die in Räumlichkeiten von Kirchengemeinden in den Wintermonaten für eine Nacht Obdachlosen eine Übernachtungsmöglichkeit bietet. Unsere Gemeinden St. Maria im Kapitol und St. Maria Lyskirchen haben von Anfang an diese Möglichkeit im Pfarrsaal von St. Maria im Kapitol geschaffen.

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de