Vater der Menschheit, Herr der Geschichte!
Sieh auf diesen Kontinent, dem du die Philosophen, die Gesetzgeber und die Weisen gesandt hast, Vorläufer des Glaubens an deinen Sohn, der gestorben und wieder auferstanden ist.
Sieh auf diese Völker, denen das Evangelium verkündet wurde, durch Petrus und durch Paulus, durch die Propheten, durch die Mönche und die Heiligen.
Sieh auf diese Regionen, getränkt mit dem Blut der Märtyrer, berührt durch die Stimme der Reformatoren.
Sieh auf diese Völker, durch vielerlei Bande miteinander verbunden, und getrennt durch den Hass und den Krieg.
Gib, dass wir uns einsetzen für ein Europa des Geistes, das nicht nur auf wirtschaftlichen Verträgen gegründet ist, sondern auch auf menschlichen und ewigen Werten:
Ein Europa, fähig zur Versöhnung, zwischen Völkern und Kirchen, bereit um den Fremden aufzunehmen, respektvoll gegenüber jedweder Würde.
Gib, dass wir voll Vertrauen unsere Aufgabe annehmen, jenes Bündnis zwischen den Völkern zu unterstützen und zu fördern,durch das allen Kontinenten zuteil werden soll die Gerechtigkeit und das Brot, die Freiheit und der Friede.
AMEN.

Carlo Maria Kardinal Martini (1927–2012)

Im Rahmen der Visitation des Sendungsraumes Köln-Mitte, besucht uns heute Herr Weihbischof Rolf Steinhäuser.
Er wird mit unseren Kleinsten und deren Familien um 9.30 Uhr die Kleinkindermesse feiern und bei dem sich anschließenden Frühstück sowohl mit den Gottesdienstbesuchenden des Kleinkindermeßkreises als auch mit der Sonntagstreff-Crew, die das Frühstück vorbereitet, noch zum Kennenlernen, zum Gespräch und zum Austausch in den Pfarrsaal einkehren.
Wir freuen uns über seinen Besuch und heißen ihn herzlich willkommen. Möge auch er sich – wie wir – an unserer jüngsten Christenschar herzerfrischend erfreuen können. (RH)

Am 21. Mai möchten wir gerne mit der Kirche des Heiligen Hermann-Josef von Steinfeld gedenken.
Der in der ehemaligen Prämonstratenser-Basilika des Klosters Steinfeld in der Eifel bestattete Mystiker, verbrachte seine Kindheit hier bei uns in St. Maria im Kapitol in der Stephanstrasse. Heiliger Hermann-Josef, bitte für deine Pfarrgemeinde.
Am darauffolgenden Sonntag, dem 26. Mai 2019, wollen wir ihn in unserem Hochamt darum gerne bitten. (RH)

Am 2. Juni 2019 trifft sich unser Kapitolsausschuß im Anschluss an die Heilige Messe im Pfarrhaus, um unsere Gemeindeaktivitäten zu koordinieren. Vor den Sommerferien gilt es miteinander auf die erste Jahreshälfte zurückzuschauen und die zweite Hälfte des Jahres 2018 planerisch vorzubereiten.
Wir freuen uns über jedes Mitdenken, Mittun und Engagement Ihrerseits. Herzliche Einladung. (RH)

Für unsere Kapitolsratsitzung am 2. Juni 2019 freuen wir uns über Bitten, Anregungen und Vorschläge aus der Gemeinde, die wir auf unsere Tagesordnung setzen können.
Bitte wenden Sie sich telef. ans Pfarrbüro (0221-2146 15) oder senden Sie eine E-mail an: pfarrbuero@maria-im-kapitol.de. (A.Platzbecker/ Kap.rat)

„Maria Himmelskönigin, dich will der Mai begrüßen“ – so singen wir in einem unserer alten Kirchenlieder und empfehlen der Mutter Gottes darin den Wonnemonat Mai und die aufbrechende Natur.
In der heutigen Sonntagsmesse wollen wir diese unsere alte katholische Tradition in unserer Eucharistiefeier ebenfalls pflegen. Auch im Anschluss an unsere werktägliche Eucharistiefeier am 23. Mai, möchten wir in kurzen Mai-Andachten die Mutter Gottes grüßen und um Ihre Fürsprache bitten. (RH)

›Demokratie lebt vom ‚Mitmachen‘!‹ Dies gilt auch für die anstehende politische Weichenstellung des Jahres 2019 – die Wahl des Europäischen Parlaments.
Am Sonntag, den 26.05.2019, benötige ich als Stadtwahlleiter für die EU-Wahl in Köln allein rund 6.600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die zusammen mit bundesweit weiteren 500.0000 Freiwilligen einen besonderen Beitrag für die Demokratie leisten. Deswegen bitte ich Sie zusammen mit meinem Team vom Wahlamt um Ihre Unterstützung!
Alle Informationen finden Sie und die Interessierten Ihrer Gemeinde im beigefügten Flyer und auf unserer Internetseite.‹ (Dr. Stephan Keller Stadtdirektor und Stadtwahlleiter) www.wahlhelfer.koeln. Dort gelangen Sie auch zur Online-Anmeldung. Oder einfach per Telefon unter 0221 / 221 - 34333.

Mit dem 1. Mai hat die bischöfliche Visitation in der Kölner Innenstadt begonnen.
Visitation hat heute weniger den Kontroll- als den Kennenlerncharakter. Weihbischof Rolf Steinhäuser ist sehr daran interessiert, das Leben der Gemeinden in einzelnen Facetten kennenzulernen. Für unseren Seelsorgebereich (St. Georg, St. Maria im Kapitol, St. Maria in Lyskirchen, St. Pantaleon und St. Peter) werde u.a. der 8. Mai ein Tag der Begegnung mit Vertretern der Gremien, mit den Angestellten in den Folgediensten als Pfarrsekretärinnen, Kirchenmusikern und Küstern, und mit den Priestern des Seelsorgebereichs.
Unsere Gemeinden wird er beim Sonntagsgottesdienst am 19. Mai besuchen - am Morgen in der Kleinkindermesse in St. Maria im Kapitol und am Abend zur Gemeindemesse in St. Maria in Lyskirchen.
Uns allen sei eine geisterfüllte Begegnung gegeben. Dem Weihbischof herzliches Willkommen in unserem Seelsorgebereich. (MS)

Liebe Gemeinde und interessierte Gäste,
der Sonntagstreff, der mehrmals im Jahr im Anschluss an die Gemeindemesse stattfindet, bietet uns Gelegenheit zum Austausch, zum Kennenlernen bei Kaffee und manchmal Kuchen; bei erweiterten Sonntagstreffs gibt es auch Sekt, Suppe und ab und zu kölsche Verzällcher.
Manchmal finden die Sonntagstreffs an „normalen“ Sonntagen statt, manchmal zu besonderen Anlässen, wie dem Neuen Jahr, der Pfarrprozession, dem Erntedankfest, St. Martin oder St. Nikolaus. Es gibt auch darüber hinaus Feste, die vorbereitet werden, wie die Agape in der Osternacht, der Oasen-Tag im Kreuzgang am Tag des offenen Denkmals sowie das Grillfest für die Mitarbeiter im Herbst. Lauter schöne Anlässe, an denen seit Jahren gefeiert wird, mit bekannten und immer auch wieder neuen Gesichtern.
Neue Gesichter brauchen wir im Vorbereitungsteam, damit noch viel und lange gefeiert werden kann. Neue Gesichter und vielleicht auch neue Ideen. Wer von Ihnen könnte sich ein Engagement in unserem Vorbereitungsteam vorstellen!?
Herzliche Einladung mitzumachen und mitzufeiern!
Astrid Hick (für den Ortsausschuss Kapitolsrat)

Eigentlich sollte die Orgel schon im Sommer des vergangenen Jahres saniert werden. Die Stellungnahme des erzbischöflichen Gutachters hatte das dringend empfohlen. Leider hatten wir unterschätzt, wie riesig die Kosten für das spezielle Gerüst seien. Daher mussten wir den Genehmigungsprozess mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat neu auf die Spur bringen. Das dauert- nicht zuletzt, weil wir auf eine sehr großzügige Förderung durch das Erzbistum setzen mussten. Nun ist kurz vor Weihnachten der positive Entscheid gekommen: Wir können die Sanierung durchführen - und das Bistum wird uns weiterhin stark unterstützen. Nun werden die Arbeiten im Juli mit dem Aufbau des Gerüstes und im August mit der Sanierung der Orgel beginnen. Wir rechnen (großzügig bedacht) bis September/Oktober 2019 mit der Fertigstellung.
Danach wird es ein angemessenes Programm geben, um das erneuerte und um ein Register erweiterte Instrument gebührend zu würdigen. Während der Zeit der Sanierungsarbeiten wird eine kleine Leihorgel in den Konchen aufgestellt werden.
Bei der Gelegenheit: Die Kirchengemeinde muss auch eine gewichtige Summe aufbringen. Da sind wir auf wohlwollende Spender angewiesen. Danke für jeden noch so kleinen Betrag, mit dem wir die Eigenleistung zusammentragen können.
Herzlichen Gruß
Matthias Schnegg

Kirche ist ohne ehrenamtliches Engagement gar nicht denkbar. Ehrenamtliche leisten in Kirche und Gesellschaft einen unverzichtbaren Dienst. Papst Franziskus nennt die freiwilligen Helfer sogar "eine der wertvollsten Ressourcen" der katholischen Kirche.‹
Für unsere historisch bedeutende Kirche St. Maria im Kapitol suchen wir dringend Ehrenamtler für unseren Kirchenempfang.
Ob es nun darum geht, dass die Kirchen möglichst häufig offen stehen können, ob Sie Ihr Fachwissen beratend einbringen oder einfach „nur“ für Menschen als Gesprächspartner zur Verfügung stehen – Sie sind als wertvolle Unterstützung willkommen und werden mit Ihren speziellen Fähigkeiten gebraucht.
Sie würden an einem festen Tag (max. 3 Std.), oder von Zeit zu Zeit die Kirchenaufsicht übernehmen. Unseren Besucherinnen und Besucher ermöglichen sie dadurch tagsüber eine geöffnete willkommene Kirche.
Wenn Sie Interesse daran haben, uns beim Kirchenempfang zu unterstützen, wenden Sie sich an das Pfarrbüro – St. Maria im Kapitol, Marienplatz 17-19, 50676 Köln, Tel: 0221/214615, Mail pfarrbuero@maria-im-kapitol.de
Wir freuen uns auf Sie!

Allen, Kranken, die es nicht mehr schaffen - aus welchen Beschwernissen heraus auch immer - am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, bieten wir die häusliche Krankenkommunion an. Wenn Sie an Haus und Wohnung gebunden sind, besucht Sie einer unserer Kommunionhelfer gerne im Anschluss ans Hochamt und bringt Ihnen sonntags die Eucharistie.
Gerne ermutigen wir Sie, sich im Bedarfsfalle an unser Pfarrbüro (Tel. 21 46 15) oder direkt an unseren Kommunionhelfer Herrn Köhmstedt (Tel. 51 48 87) zu wenden, um einen Besuch zu vereinbaren. (RH)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

In der Regel ist unser Sonntagsblättchen kein Werbeforum. Eine Ausnahme sei gestattet. Immer wieder mal wird nach vielleicht geeigneter Literatur für Menschen in Trauer gefragt. Eine Hauptlast des Durchlebens der Trauer ist die Vorstellung, irgendwie ‚verrückt’ zu sein, den Verlust nicht souverän zu bewältigen und selbst nach ein paar Jahren immer noch tiefen Trauerschmerz zu empfinden. Neben dem Schmerz des Verlustes vertiefen diese Vorstellungen, nicht richtig zu sein, die Schwere des Begreifenmüssens.
Monika Müller und ich haben ein Buch wieder neu aufgelegt (und aktualisiert), das für Trauernde und Zugehörige geschrieben ist. Darin wird Trauer beschrieben – was bisher für viele eine Hilfe war, sich eben nicht als unfähig oder verrückt verstehen zu müssen. Der Verlust erzeugt ein Gefühlschaos, so dass man selbst und die Umwelt ganz verunsichert sein können. Für den Zustand der Trauer ist dieses Chaos aber völlig normal.
Das Buch kann für Angehörige oder Freunde es eine Unterstützung sein, Trauer in ihrer Eigendynamik besser verstehen zu können. Das hilft auch, das Mitleben mit Trauernden zu entkrampfen.
Monika Müller/Matthias Schnegg: Unwiederbringlich, von der Krise und dem Sinn der Trauer, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht,
gerade frisch erschienen.
(Matthias Schnegg)