Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki hat am Dreikönigsfest, dem 6. Januar 2018 unter dem Namen „Rogamus“ eine Stif-tung gegründet, die sich zukünftig nachhaltig verantwortlich zeigen kann für den gesamten Themenbereich Berufungspastoral.
Papst Franziskus unterzeichnete während einer Privataudienz im Vatikan einen Mitgliedsantrag der Rogamus-Stiftung, nachdem ihm der Direktor der Diözesanstelle für Berufungspastoral des Erzbistums Köln, Pfarrer Regamy Thillainathan, die Stiftung und die dazugehörigen Kampagne vor-gestellt hat.
Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki zeigte sich erfreut und dankbar über die Unterstützung des Heiligen Vaters: „Ich freue mich sehr und bin dankbar, dass der Heilige Vater als Ehrenmitglied dem Anliegen unserer Rogamus-Stiftung verbunden ist. Für die Zukunft der Kirche braucht es Menschen, die sich von Christus in den Dienst nehmen lassen und in seine spezielle Nachfolge eintreten.“ Kardinal Woelki betonte, dass die Stiftung ausdrücklich jede Form von Berufung fördern soll. Deshalb gibt es Angebote sowohl zur Förderung des priesterlichen und diakonalen Nachwuchses wie auch der pastoralen Dienste.
Weitere Informationen unter www.rogamus.de.
Bitten auch wir den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seinen Weinberg sende. (RH)

Zu einer Zusammenkunft aller Interessierter an den Überlegungen zur Zukunft der Seelsorge und der kirchlichen Dienste innerhalb der Kölner Innenstadt lädt zum 30. März 2019 der Pfarrer des »Sendungsraumes Kölner Innenstadt«, Pfr. Dr. Meiering und sein Team ein.
Willkommen sind aus allen Pfarreien der Innenstadt Interessierte, die an dieser Zukunft mitdenken und mithandeln mögen. Diese Einladung geht auch an unsere Gemeindemitglieder, selbst wenn wir institutionell noch nicht zu diesem Sendungsraum gehören.
Genaueres zu diesem Konvent ist ab dem 15. März unter www.katholisch-in-koeln.de zu finden.
Tagungsort wird das Erzbischöfliches Berufskolleg in der Berrenrather Straße 121 sein. (MS)

der Sonntagstreff, der mehrmals im Jahr im Anschluss an die Gemeindemesse stattfindet, bietet uns Gelegenheit zum Austausch, zum Kennenlernen bei Kaffee und manchmal Kuchen; bei erweiterten Sonntagstreffs gibt es auch Sekt, Suppe und ab und zu kölsche Verzällcher.
Manchmal finden die Sonntagstreffs an „normalen“ Sonntagen statt, manchmal zu besonderen Anlässen, wie dem Neuen Jahr, der Pfarrprozession, dem Erntedankfest, St. Martin oder St. Nikolaus.
Es gibt auch darüber hinaus Feste, die vorbereitet werden, wie die Agape in der Osternacht, der Oasen-Tag im Kreuzgang am Tag des offenen Denkmals sowie das Grillfest für die Mitarbeiter im Herbst. Lauter schöne Anlässe, an denen seit Jahren gefeiert wird, mit bekannten und immer auch wieder neuen Gesichtern.
Neue Gesichter brauchen wir im Vorbereitungsteam, damit noch viel und lange gefeiert werden kann. Neue Gesichter und vielleicht auch neue Ideen. Wer von Ihnen könnte sich ein Engagement in unserem Vorbereitungsteam vorstellen!?
Herzliche Einladung mitzumachen und mitzufeiern!
Astrid Hick (für den Ortsausschuss Kapitolsrat)

Palmsonntag, 14. April
  9.30 Uhr Kleinkindermesse
10.30 Uhr Palmweihe im Kreuzgang, anschließend Palmprozession
                 Passionslesung und Eucharistie mit besonderer musikalischer Gestaltung


Gründonnerstag, 18. April
17.30 Uhr Beichtgelegenheit
18.30 Uhr Liturgie vom letzten Abendmahl
                 Musik: besinnlich-barocke Instrumentalmusik zum Gründonnerstag
19.30 Uhr Stille Anbetung zur Ölbergstunde (bis 20.00Uhr)


Karfreitag, 19. April
15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu
                 Gregorianische Gesänge zum Karfreitag


Osternacht, 20. April
21.00 Uhr Liturgie der Osternacht
                 Beginn mit der Weihe des Osterfeuers und der Osterkerze in der Kirche;
                 anschließend Agape im Pfarrsaal und am Osterfeuer


Ostersonntag, 21. April
  9.30 Uhr Kleinkindermesse, anschließend Ostereiersuche im Kreuzgang
10.30 Uhr Hochamt,Festliche Musik zu Ostern


Ostermontag, 22. April
10.30 Uhr Hochamt mit festlicher Musik
                 Musik: festliche Musik für Trompete und Orgel mit Werken
                 von G. Ph. Telemann, G. F. Händel
                 Aaron Fehr (Trompete); Wolfgang Klein-Richter (Orgel)

Auch in dieser Fastenzeit verhüllt das von unserem Gemeindemitglied Frau Kreutzer-Temming gefertigte und von Dr. Kreidler initiierte weiße Fastentuch unser wertvolles und tief beeindruckendes Kreuz von 1304 mit der Darstellung des Schmerzensmannes in der Kreuzkapelle unserer Basilika.
Wie in jedem Jahr werden wir dort am 1. Fastensonntag gemeinsam innehalten und uns im Gebet auf die Fastenzeit einstimmen und wie in jedem Jahr möge uns das schlichte, weiße Klöppelleinentuch unserer Textil-Künstlerin erfahren lassen:
Indem ich etwas verhülle, mache ich es paradoxerweise auf eine andere Art oft sichtbarer. Zudem zeigt sich im meditativen Betrachten des mit Absicht nicht völlig blickdichten Tuches und der Verhüllung des Kreuzes sinnenfällig, dass viele in Jesus Christus doch einen verheißungs- und hoffnungsvollen Blick auf Leben hinter dem Todesschleier erfahren haben und erfahren durften. Welche Assoziationen kommen Ihnen beim Betrachten der Verhüllung?! Herzliche Einladung zum Verweilen vor dem Cruxifixus dolorosus in unserer Kreuzkapelle.
Und schon jetzt darf ich Sie auch zur stets beeindruckenden Kreuzverehrungsfeier in der Karfreitags-Liturgie einladen. Dann, wenn das Kreuz wieder enthüllt unserem Auge entgegentritt. (RH)

Im Pfarrgarten haben Motten leider unsere wunderbaren und üppigen Buchsbaumsträucher massiv befallen und zerfressen.
Vom satten Grün der Zweige ist ein trauriges, braunes unansehnliches Gerippe übrig geblieben.
Eine Problematik, die sich großflächig wohl vielerorts ereignet hat. Von daher unser Hilferuf:
Wen von Ihnen hat dieses Schicksal nicht getroffen? Und wer kann der Gemeinde in diesem Jahr von daher Buchsbaum vermachen für die Palmzweigesegnung am Palmsonntag und für das Palmwedelbasteln der Kinder am Sonntag zuvor?
Oder kennen Sie jemand, der oder die uns in diesem Jahr aushelfen könnte!?
Für Ihr Mitdenken und Mitsorgen schon im Vorhinein ein Vergelt`s Gott! (RH)

Rückblick und Ausblick prägten wiederum unser letztes Treffen.
Inhaltlich möchten wir unseren Kindern in der Fastenzeit anhand biblischer Geschichten gerne nahebringen, wie und dass Jesus so ganz anders war: Er hatte ein sehr persönliches Gottesbild und dementsprechend auch ein anderes Menschenbild, eine andere Lebenspraxis und die frohe Botschaft vom Reich Gottes.
Ein besonderes Augenmerk gilt dann der Heiligen Woche vom Palmsonntag bis zum Osterfest.
Schon jetzt: herzliche Einladung zum Kommen und Mittun. (RH)

Das Vorbereitungsteam will bis zu den Sommerferien eine neue Form des Kryptagebetes ausprobieren.
Das Kryptagebet bietet fünf Mal im Jahr die Möglichkeit, jeweils freitags, am Ende der Arbeitswoche, zu sich zu finden.
Dazu geht es neue Wege. Es findet von 20 bis 21 Uhr statt (bisher von 20.00 bis 20.30 Uhr).
Zu Beginn gibt es einen Gedanken für den Abend oder einige Klänge zum Eintauchen in die darauf folgende Stille. Zur Ruhe kommen wird einem leicht gemacht durch das Gewölbe und die Säulen der Krypta.
Sie strahlt im Dämmerlicht und bei Kerzenschein eine Atmosphäre der Ruhe aus. Eine Stunde zum darin Versinken, man darf auch später dazukommen oder eher gehen.
Zugang zur Krypta über den Lichhof.
Nächster Termin: Freitag, 29.03.2019, 20 Uhr.

Eigentlich sollte die Orgel schon im Sommer des vergangenen Jahres saniert werden. Die Stellungnahme des erzbischöflichen Gutachters hatte das dringend empfohlen. Leider hatten wir unterschätzt, wie riesig die Kosten für das spezielle Gerüst seien. Daher mussten wir den Genehmigungsprozess mit dem Erzbischöflichen Generalvikariat neu auf die Spur bringen. Das dauert- nicht zuletzt, weil wir auf eine sehr großzügige Förderung durch das Erzbistum setzen mussten. Nun ist kurz vor Weihnachten der positive Entscheid gekommen: Wir können die Sanierung durchführen - und das Bistum wird uns weiterhin stark unterstützen. Nun werden die Arbeiten im Juli mit dem Aufbau des Gerüstes und im August mit der Sanierung der Orgel beginnen. Wir rechnen (großzügig bedacht) bis September/Oktober 2019 mit der Fertigstellung.
Danach wird es ein angemessenes Programm geben, um das erneuerte und um ein Register erweiterte Instrument gebührend zu würdigen. Während der Zeit der Sanierungsarbeiten wird eine kleine Leihorgel in den Konchen aufgestellt werden.
Bei der Gelegenheit: Die Kirchengemeinde muss auch eine gewichtige Summe aufbringen. Da sind wir auf wohlwollende Spender angewiesen. Danke für jeden noch so kleinen Betrag, mit dem wir die Eigenleistung zusammentragen können.
Herzlichen Gruß
Matthias Schnegg

Kirche ist ohne ehrenamtliches Engagement gar nicht denkbar. Ehrenamtliche leisten in Kirche und Gesellschaft einen unverzichtbaren Dienst. Papst Franziskus nennt die freiwilligen Helfer sogar "eine der wertvollsten Ressourcen" der katholischen Kirche.‹
Für unsere historisch bedeutende Kirche St. Maria im Kapitol suchen wir dringend Ehrenamtler für unseren Kirchenempfang.
Ob es nun darum geht, dass die Kirchen möglichst häufig offen stehen können, ob Sie Ihr Fachwissen beratend einbringen oder einfach „nur“ für Menschen als Gesprächspartner zur Verfügung stehen – Sie sind als wertvolle Unterstützung willkommen und werden mit Ihren speziellen Fähigkeiten gebraucht.
Sie würden an einem festen Tag (max. 3 Std.), oder von Zeit zu Zeit die Kirchenaufsicht übernehmen. Unseren Besucherinnen und Besucher ermöglichen sie dadurch tagsüber eine geöffnete willkommene Kirche.
Wenn Sie Interesse daran haben, uns beim Kirchenempfang zu unterstützen, wenden Sie sich an das Pfarrbüro – St. Maria im Kapitol, Marienplatz 17-19, 50676 Köln, Tel: 0221/214615, Mail pfarrbuero@maria-im-kapitol.de
Wir freuen uns auf Sie!

Für dieses Jahr wurde der Termin für die Nacht der offenen Kirchen auf Freitag, den 22. März festgelegt.
Als Gemeinde möchten wir uns wieder daran beteiligen und unsere Basilika für Besucher von 20 Uhr bis 23 Uhr geöffnet halten.
Dazu benötigen wir dringend die Unterstützung freiwilliger Helfer beim Aufbau ab 19 Uhr und bei der Aufsicht der Kirche.
Wenn Sie dabei mithelfen können und möchten liegt für Sie nach den Sonntagsmessen eine Liste am Schriftenstand aus, in die Sie sich eintragen können. Herzliche Einladung! (RH)

Allen, Kranken, die es nicht mehr schaffen - aus welchen Beschwernissen heraus auch immer - am Sonntagsgottesdienst teilzunehmen, bieten wir die häusliche Krankenkommunion an. Wenn Sie an Haus und Wohnung gebunden sind, besucht Sie einer unserer Kommunionhelfer gerne im Anschluss ans Hochamt und bringt Ihnen sonntags die Eucharistie.
Gerne ermutigen wir Sie, sich im Bedarfsfalle an unser Pfarrbüro (Tel. 21 46 15) oder direkt an unseren Kommunionhelfer Herrn Köhmstedt (Tel. 51 48 87) zu wenden, um einen Besuch zu vereinbaren. (RH)

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de

In der Regel ist unser Sonntagsblättchen kein Werbeforum. Eine Ausnahme sei gestattet. Immer wieder mal wird nach vielleicht geeigneter Literatur für Menschen in Trauer gefragt. Eine Hauptlast des Durchlebens der Trauer ist die Vorstellung, irgendwie ‚verrückt’ zu sein, den Verlust nicht souverän zu bewältigen und selbst nach ein paar Jahren immer noch tiefen Trauerschmerz zu empfinden. Neben dem Schmerz des Verlustes vertiefen diese Vorstellungen, nicht richtig zu sein, die Schwere des Begreifenmüssens.
Monika Müller und ich haben ein Buch wieder neu aufgelegt (und aktualisiert), das für Trauernde und Zugehörige geschrieben ist. Darin wird Trauer beschrieben – was bisher für viele eine Hilfe war, sich eben nicht als unfähig oder verrückt verstehen zu müssen. Der Verlust erzeugt ein Gefühlschaos, so dass man selbst und die Umwelt ganz verunsichert sein können. Für den Zustand der Trauer ist dieses Chaos aber völlig normal.
Das Buch kann für Angehörige oder Freunde es eine Unterstützung sein, Trauer in ihrer Eigendynamik besser verstehen zu können. Das hilft auch, das Mitleben mit Trauernden zu entkrampfen.
Monika Müller/Matthias Schnegg: Unwiederbringlich, von der Krise und dem Sinn der Trauer, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht,
gerade frisch erschienen.
(Matthias Schnegg)