Als Gemeinde möchten auch wir am Hochfest von Pfingsten die Sendung des Heiligen Geistes gerne gemeinsam feiern. Pfingsten gehört zu Ostern und vollendet als Abschluss die Osterzeit.
Der Bibel nach ereignete sich das Pfingstgeschehen am Tage des jüdischen „Wochenfestes“, das am 50. Tag (griech.: Pentecoste) nach dem Paschafest gefeiert wurde. Die Zahl 50 findet und verbirgt sich daher in unserer Festbezeichnung „Pfingsten“.
Wir laden herzlichst ein zu unseren Hochämtern sowohl am Sonntag, wie auch am Montag jeweils um 10.30 Uhr.
Pfingsten feiern heißt, sich neu der Kraft des Heiligen Geistes anzuvertrauen, damit er durch uns die Welt gestalten kann. Wir freuen uns über jede und jeden, die oder der sich mit uns neu „begeistern“ lassen möchte.
„Komm herab, oh Heiliger Geist, der die finstere Nacht zerreißt, strahle Licht in diese Welt. Ohne dein lebendig Wehn kann im Menschen nichts bestehn, kann nichts heil sein noch gesund.“ - heißt es in der Pfingstsequenz.

Kindersegnung zu Pfingsten

Liebe Kinder, liebe Eltern,
aus Sicherheitsgründen und um der Gesundheit willen, konnte und kann seit dem 14. März 2020 so vieles nicht stattfinden – auch unsere Kleinkindermesse! Ihr, Sie und auch ich (er-)tragen das, weil es vernünftig ist und bedauerlicherweise anders nicht geht.
Jetzt, wo Schule und Kindergarten sich vorsichtig wieder öffnen, möchte und darf ich Euch und Sie herzlich zu einer Kinder-und Familiensegnung an Pfingsten ab 9.30 Uhr am Hermann-Josef-Altar einladen.
Wenn Ihr, wenn Sie an diesem Feiertag St. Maria im Kapitol besuchen möchten, freue ich mich, Euch und Sie als Familien-Verbund oder Haushalts-Gemeinschaft persönlich begrüßen und segnen zu dürfen. Mögen wir die Zeit ohne Messfeiern und mit all` Ihren Fragen, Belastungen und Sorgen mit Gottes Hilfe und Segen meistern. (RH)

Am 16. August 2020 trifft sich unser Kapitolsausschuß im Anschluss an die Heilige Messe, um unsere Gemeindeaktivitäten zu koordinieren. Nach den Sommerferien gilt es miteinander auf die erste Jahreshälfte zurückzuschauen und die zweite Hälfte des Jahres 2020 planerisch vorzubereiten.
Wir freuen uns über jedes Mitdenken, Mittun und Engagement Ihrerseits. Herzliche Einladung. (RH)

Für unsere Kapitolsratsitzung freuen wir uns über Bitten, Anregungen und Vorschläge aus der Gemeinde, die wir auf unsere Tagesordnung setzen können.
Bitte wenden Sie sich telef. ans Pfarrbüro (0221-2146 15) oder senden Sie eine E-mail an: pfarrbuero@maria-im-kapitol.de. (A.Platzbecker/ Kapitolsrat)

Das Erzbistum Köln hat mit dem Land NRW im Zuge der Corona-Pandemie betreffs öffentlicher Gottesdienstfeiern unserer Gemeinden eine neue Regelung und damit eine veränderte Praxis ab dem 1. Mai 2020 abgestimmt.
Unter Berücksichtigung notwendiger Sicherheitsabstände, begrenzter dem Raum angemessener Teilnehmer-Kapazitäten und nötiger hygienischer Maßnahmen, dürfen wir unsere Gemeindegottesdienste ab dem 1. Mai 2020 wieder feiern.
Verbunden mit der Bitte alle Maßgaben und Beschränkungen verantwortlich einzuhalten und mitzutragen (Sie finden dazu sowohl Laufwegpfeile auf dem Fußboden, als z.B. auch Sitzplatz-Orientierungs-Markierungen auf den Kirchenbänken).
Freuen wir uns, sie nach den langen Wochen gottesdienstlicher Abstinenz in unserer Basilika wieder zur Mahlgemeinschaft des Auferstandenen begrüßen zu dürfen.

Nach den ersten Erfahrungen mit unseren Sonntagsgottesdiensten unter den Bedingungen der Corona-Pandemie festigt sich der Eindruck, dass wir alle miteinander die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen und –regelungen verantwortlich umgesetzt bekommen haben. Dafür allen Vorbereitenden und Besuchenden erst einmal ein Vergelt`s Gott.
Zwei praktische Bitten seitens des vorgeschriebenen ›Ordnungsdienstes‹ noch:
a) Bitte planen Sie vor Beginn des Gottesdienstes - so Sie denn können - einen gewissen zeitlichen Mehrbedarf fürs Einchecken und Registrieren im Eingangsbereich ein. Das Betreten der Kirche braucht z.Zt. Vorlauf. Die Verpflichtung des Registrierens der Gottesdienstteilnehmer zu Beginn ersetzt bei uns die vieler Orts sonst etablierte Praxis der Voranmeldung und Ticket-Bestellung, um überhaupt an Gottesdiensten teilnehmen zu können. Das Registrieren geschieht dort bereits übers Buchen einer Teilnahme.
b) Sollten im Langhaus zukünftig wirklich einmal alle markierten und freigegebenen Sitzplätze besetzt sein, können Sie gerne auch die Weite der Dreikonchenanlage nutzen und dort einen abstandsgerechten Platz einnehmen. Nur die Raumgröße und die große Zahl an Sitzgelegenheiten in unserer Basilika ermöglichen z.Zt. bei uns den Verzicht auf eine Vorreservierung und Kon-tingentierung von Plätzen.
Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihr Mitsorgen. (RH)

CARLO MARIA KARDINAL MARTINI (1927–2012)
Vater der Menschheit, Herr der Geschichte!
Sieh auf diesen Kontinent, dem du die Philosophen, die Gesetzgeber und die Weisen gesandt hast,Vorläufer des Glaubens an deinen Sohn, der gestorben und wieder auferstanden ist.
Sieh auf diese Völker, denen das Evangelium verkündet wurde, durch Petrus und durch Paulus, durch die Propheten, durch die Mönche und die Heiligen.
Sieh auf diese Regionen, getränkt mit dem Blut der Märtyrer, berührt durch die Stimme der Reformatoren.
Sieh auf diese Völker, durch vielerlei Bande miteinander verbunden, und getrennt durch den Hass und den Krieg. Gib, dass wir uns einsetzen für ein Europa des Geistes, das nicht nur auf wirtschaftlichen Verträgen gegründet ist, sondern auch auf menschlichen und ewigen Werten:
Ein Europa, fähig zur Versöhnung, zwischen Völkern und Kirchen, bereit um den Fremden aufzunehmen, respektvoll gegenüber jedweder Würde. Gib, dass wir voll Vertrauen unsere Aufgabe annehmen, jenes Bündnis zwischen den Völkern zu unterstützen und zu fördern, durch das allen Kontinenten zuteilwerden soll die Gerechtigkeit und das Brot, die Freiheit und der Friede.
AMEN.

In diesen Monaten wird uns in einem Ausmaß wie nie zuvor bewusst, wie wertvoll Gemeinschaft ist – in der Familie, im Freundeskreis, vielfach auch im kirchlichen Leben! Kirchliche Solidarität erbittet in diesen Tagen das Osteuropa-Hilfswerk Renova-bis. Denn die Folgen des Corona-Virus treffen auch die Renovabis-Pfingstaktion. Die Pfingstkollekte ist eine wesentliche Säule der Renovabis-Projektarbeit. Aber durch die weiterhin starken Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind kaum Veranstaltungen in unseren Gemeinden möglich und die Zahl der Gottesdienstbesucher bleibt eingeschränkt. Dennoch geht die Arbeit in den zahlreichen Hilfsprojekten weiter. Menschen in der Ukraine, dem Beispielland der diesjährigen Pfingstaktion, aber auch in zahlreichen anderen Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, sind auf unsere Solidarität angewiesen.
Daher wenden wir uns heute mit folgender Bitte an Sie: Unterstützen Sie die Kollekte großzügig bzw. spenden Sie Ihre Kollekte direkt an Renovabis. Das geht per: www.renovabis.de/pfingstspende
oder: Renovabis e.V. Bank für Kirche und Caritas eG, DE94 4726 0307 0000 0094 00, GENODEM1BKC
Vergelt`s Gott. (RH)

Das Leitwort der Renovabis-Pfingstaktion 2020 zitiert die Bergpredigt (Mt 5,9):
»Selig, die Frieden stiften. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung«
Erstmals hat Renovabis heuer einen Länderschwerpunkt für seine Pfingstaktion gewählt: die Ukraine. Die Situation im Osten des Landes – mit dem seit Jahren andauernden Krieg, keine drei Flugstunden von uns entfernt – erinnert daran, wie zerbrechlich der Friede in Europa ist. Auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs müssen wir immer wieder neu darum ringen.
Dabei darf Frieden nicht nur als Abwesenheit von Krieg verstanden werden, Frieden ist ein Prozess, der verhandelt wird und des Handelns bedarf – und dazu will Renovabis einen Beitrag leisten: Seit mehr als einem Vierteljahrhundert unterstützt das ka-tholische Osteuropa-Hilfs-werk seine Projektpartner dabei, Not zu mindern, Unge-rechtigkeit abzubauen und trotz aller Spannungen Ver-ständnis füreinander zu ent-wickeln.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie die Pfingstaktion auch heuer wieder unterstützen. (Pfr. C. Hartl, GF – Renovabis)

Als Symbol des Auferstehungsglaubens werden Kreuze zu Ostern gerne mit einer weißen Stola geschmückt. Die Stola ist Teil des priesterlichen Messgewandes.
Wir hatten das Kreuz der Karfreitagsverehrung zu Ostern mit dem Zeichen unseres Osterglaubens bekleidet.
Besagte weiße Stola ist uns in der Woche nach dem 19. April 2020 werktags leider entwendet worden.
Wir erbitten dringlichst die Rückgabe des liturgischen Kleidungsstückes. Auch bitten wir inständig darum, außerhalb von Gottesdienstzeiten das eigenmächtige Entzünden der Kerzen in den Altarräumen zu unterlassen. Unbeaufsichtigt brennende Kerzen stellen eine große Gefahr dar. Wir danken für jegliches Verständnis und alles verantwortliche Mitsorgen und Hinschauen aufmerksamer Besucher/innen unserer Basilika. (RH)

„Maria Himmelskönigin, dich will der Mai begrüßen“ – so singen wir in einem unserer alten Kirchenlieder und empfehlen der Mutter Gottes darin den Wonnemonat Mai und die aufbrechende Natur.

Im Monat Mai wollen wir diese unsere alte katholische Tradition in unserer Basilika ebenfalls pflegen. Im Anschluss an unsere werktäglichen Eucharistiefeier am
28. Mai 2020
möchten wir in kurzen Mai-Andachten die Mutter Gottes grüßen und um Ihre Fürsprache bitten, so wir denn im Mai wieder Werktagsmessen feiern dürfen und können. (RH)

Wir beten für alle, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben und für sich Trost und Heilung erhoffen. Wir beten für Menschen mit Vorerkrankungen, die besonders gefährdet und verunsichert sind.

Wir beten für alle, die den Erkrankten ärztlich, pflegerisch oder sozial beistehen 

- die in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen tätig sind

- die in dieser Zeit – auch psychisch – stark belastet sind.

Wir beten für alle, die in Wissenschaft und Forschung arbeiten und intensiv nach Medikamenten und Impfstoffen suchen.

Wir beten für Politiker und Mitarbeiter in den Gesundheitsämtern, die wichtige und weitreichende Entscheidungen treffen müssen – um Weitblick, Sachkenntnis und Klugheit.

Wir beten für alle, die in Panik geraten

- die von Angst überwältigt sind

- die ihren Lebensalltag von heut auf morgen neu organisieren müssen

- deren Sicht auf das Leben völlig aus den Fugen geraten ist.

Wir beten für alle, 

- die einen großen materiellen Schaden haben oder befürchten

- die plötzlich ohne Arbeit oder Lohnfortzahlung sind.

Wir beten für alle, die in Quarantäne leben müssen

- sich einsam fühlen

- Besuche und einen Austausch mit anderen Menschen schmerzlich vermissen

- niemanden umarmen können.

Und ja, wir bitten

- dass diese Epidemie abschwillt

- dass die Zahl der Erkrankten zurückgeht

- dass eine Normalität wieder in den Alltag vieler Menschen einkehren kann.

Mach uns dankbar für jeden Tag in Gesundheit. Lass uns nie vergessen

- dass das Leben ein Geschenk ist

- dass im Leben so vieles unwichtig ist, was oft so laut daherkommt

- dass wir irgendwann sterben werden und nicht alles kontrollieren können

- dass Du allein ewig bist.

Mach uns dankbar für so vieles, was wir ohne Krisenzeiten so schnell übersehen.

Wir vertrauen Dir.

Johannes Hartl, erweitert von Christoph Schierbaum

Hinweis des Fördervereins Romanische Kirchen:

Seit Oktober 2016 sind Apps zu sieben der zwölf romanischen Kirchen Kölns abrufbar, und zwar für

St. Andreas, St. Aposteln, St. Gereon, St. Kunibert, St. Maria im Kapitol, St. Pantaleon und St. Ursula

Näheres unter romanischekirchen.pausanio.de