Laetare (=Freue dich) heißt der 4. Sonntag der Fastenzeit und entlehnt seinen Namen aus dem Eröffnungsvers der Liturgie. Der freudige Charakter des Sonntags ist der Tatsache geschuldet, dass die Fastenzeit Halbzeit hat. Von 1823 an traf sich das Festkomitee des Kölner Karnevals an diesem Sonntag stets zu einer Nachlese und Nachfeier der vergangenen Session. Für uns beginnt in diesem Jahr just am Sonntag Laetare auch die Sommerzeit. Seit 1980 werden die Uhren von 2 Uhr auf 3 Uhr vor
gestellt. Die Nacht auf Laetare ist für uns damit um 1 Stunde kürzer. Mal schauen, ob man es unseren vielleicht noch müden Augen in den Gottesdiensten ansehen kann?! (RH)

Am Palmsonntag, 9. April nach der Hl. Messe um 10:30 Uhr fahren wir mit unseren PKW’s in die Eifel unterhalb des Klosters Steinfeld. Die Wanderung ist ein Rundweg von ca. 5 Km. Auf dieser Wegstrecke ist ein Picknick geplant – jeder möge etwas zum essen und trinken mitnehmen. Auf dem Weg gibt es am Wegesrand sehr viel Bärlauch. Nach ergiebiger Ernte und Abschluss der Wanderung, fahren wir zurück nach St. Maria im Kapitol und verarbeiten den Bärlauch zu Pesto, das wir dann gemeinsam mit Spaghetti zu einem Festmahl verarbeiten. Auch wenn Sie kein Bärlauch sammeln wollen, sind Sie herzlich eingeladen mitzuwandern. Wem das Wandern zu schwer geworden ist, darf gerne mit Kochen und mit Essen.

Unter dem Motto „Alle sollten eins sein“ (Joh 17.21) Christsein in versöhnter Vielfalt findet in diesem Jahr am 01.04. wieder der Schweigegang der katholischen Männer nach Kalk statt. Der Eröffnungsgottesdienst in St. Maria im Kapitol beginnt um 19.15 Uhr.

Am  02.04. um 10.15 Uhr sind unsere  Jüngsten mit ihren Eltern zum traditionellen „Palmwedel-Basteln“ in den Pfarrsaal eingeladen. Die Aktion startet direkt im Anschluss an die Kleinkindermesse. Hierzu schon jetzt herzliche Einladung. (RH)

Aufruf der deutschen Bischöfe zur Fastenaktion Misereor 2017

Liebe Schwestern und Brüder,
„Die Welt ist voller guter Ideen. Lass sie wachsen.“, so lautet das Leitwort der Miser-or-Fastenaktion 2017. Misereor stellt darin das afrikanische Land Burkina Faso in den Mittelpunkt. Dort betreiben Bauernfamilien erfolgreich eine Landwirtschaft, die an die örtlichen Bedingungen angepasst ist. Wie in Burkina Faso entstehen auch an vielen anderen Orten der Welt neue Ideen, die dazu beitragen, Hunger, Krankheit und Unfrieden zu beenden.
Solche Beispiele vor Augen ruft uns Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato si‘ dazu auf, unser Denken und Handeln „in den Dienst einer anderen Art des Fortschritts zu stellen, der gesünder, menschlicher, sozialer und ganzheitlicher ist“.
Denn obwohl es genügend Nahrung und Auskommen für alle geben könnte, bestimmen Not und Mangel den Lebensalltag unzähliger Menschen. Ihnen zu helfen, mit guten Ideen an einer besseren Zukunft zu arbeiten, ist die Aufgabe von Misereor.
Bitte setzen Sie am kommenden Sonntag im Gebet und bei der Misereor-Kollekte ein großherziges Zeichen für eine Welt, in der alle in Würde leben können. Jede Spende hilft den Armen in Burkina Faso, in ganz Afrika und weltweit.
Für das Erzbistum Köln
+ Rainer Maria Card. Woelki
Erzbischof von Köln

 

Palmsonntag, 09.04.2017
09.30 Uhr  Kleinkindermesse
10.30 Uhr  Palmweihe im Kreuzgang. Anschließend Palmprozession,
                  Passionslesung und Eucharistie mit besonderer musikalischer Gestaltung


Gründonnerstag, 13.04.2017
17.30 Uhr Beichtgelegenheit
18.30 Uhr Liturgie vom letzten Abendmahl
                 Musik: G.B. Pergolesi: Stabat Mater (Auszüge).
                 Jana Birk, Sopran; Bärbel Dücker-Thielen, Alt;
                 Wolfgang Klein-Richter, Cembalo
19.30 Uhr Stille Anbetung zur Ölbergstunde (bis 20.30 Uhr)


Karfreitag, 14.04.2017
15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu
                 Gregorianische Gesänge zum Karfreitag


Osternacht, 15.04.2017
21.00 Uhr Liturgie der Osternacht. Beginn mit der Weihe des
                 Osterfeuers und der Osterkerze in der Kirche.
                 (Anschließend Agape im Pfarrsaal und am Osterfeuer)

Ostern, 16.04.2017
09.30 Uhr Kleinkindermesse (anschl. Ostereiersuche im Kreuzgang)
10.30 Uhr Hochamt
                 Musik: W.A. Mozart: Exsultate jubilate KV 165.
                 Silke Stapf, Sopran. Wolfgang-Klein-Richter, Orgel


Ostermontag, 17.04.2017
10.30 Uhr Hochamt mit festlicherTrompetenmusik ,Werke von A. Vivaldi , G.H. Telemann;
                 Aaron Fehr, Trompete; Wolfgang Klein-Richter, Orgel

Via e-mail erreichte uns in dieser Woche die folgende Resonanz: „gestern Abend war ich - wie in manchen Jahren zuvor - dieses Mal mit einer Freundin auch in St. Maria im Kapitol, die ich für die schönste illuminierte Kirche im Rahmen von Die Nacht Der Raum Die Stille halte. Entsprechend hatte ich meiner Freundin davon vorgeschwärmt. Nach unserem Besuch Ihrer großartigen Kirche war sie der gleichen Meinung!! Herzlichen Dank allen Helfern, die diese unglaubliche Atmosphäre ermöglichten!“
Dem Herzlichen Dank schließe ich mich gerne im Namen der Gemeinde und der Seelsorger an. Schön, solch ein feedback erfahren zu dürfen. 146 Besuchende beehrten in diesem Jahr unsere Basilika und erlebten sie in ihrer Bestimmung als Raum der Stille, des Gebetes und des Innehaltens— so wie unsere Benediktinerinnen es sich beim Erbauen sicherlich erträumt und erhofft hatten. Vergelt‘s Gott den Erbauerinnen, den Wieder-errichtenden nach dem Kriege und denen, die sie heute gestalten, wenn die Nacht der offenen Kirchen dazu einlädt. (RH)

Am vorletzten Sonntag ist Herr Heinrich Michel im Klösterchen gestorben. Er wäre in diesem Jahr 71 Jahre alt geworden.Herr Michel hat sich in seiner wachsenden Zuneigung zu St. Maria im Kapitol langsam vom Kreuzgang her angenähert. Nach und nach ist er dem damaligen Küster Clouth zur Hand gegangen - zunächst mit kleinen Unterstützungen, dann bis hin zur Küstervertretung, wenn der Stelleninhaber nicht da war. In den Monaten der küsterlosen Zeit an unserer Basilika war er sehr zuverlässig für die Gemeinde da und hat uns aus mancher Bedrängnis geholfen. Dafür ist die Gemeinde sehr dankbar. Später hat er auch mitgewirkt in der hausmeisterlichen Betreuung der Pipinstraße 1014. Herr Michel war am Zeitgeschehen sehr interessiert, hat sich auch intensiv mit der Geschichte (und in Sachen U Bahn Bau) auch mit der Gegenwart unserer Kirche beschäftigt. Manche haben ihm gern zugehört, wenn er sie durch die Kirche führte. Herr Michel ist uns, die wir mit ihm arbeiteten, bis zuletzt auch ein Geheimnis in seiner eigenen Geschichte geblieben. Das war sein Recht. Wir haben ihn so respektiert, wie er angenommen sein wollte. Nun sei ihm die Erfüllung seines Lebens geschenkt, die er auf dieser Erde für sich vermutlich nicht gefunden hat. Von Herzen Dank für das, was er aus seiner Lebenskraft auch unserer Basilika zugute kommen ließ.Wir gedenken seiner in der Hl. Messe der Gemeinde am Sonntag. Der Zeitpunkt seiner Beerdigung steht noch nicht fest.  Matthias Schnegg

Am 2. Fastensonntag  fand die zweimal jährlich praktizierte Kirchenbesucherzählung im Erzbistum Köln statt. Zu unserer Kleinkindermesse kamen 27 und zum Hochamt 82 Gläubige. Gerne nehmen wir diese Zählung zum Anlass Ihnen allen, die sie den „Tag des Herrn“ mit uns gemeinsam hier in St. Maria im Kapitol begehen ein herzliches  Vergelt‘s Gott zu sagen. (RH)

Rückblick und Ausblick prägten wiederum unser letztes Treffen. Inhaltlich möchten wir unseren Kindern in der Fastenzeit anhand biblischer Geschichten gerne nahebringen, wie und dass Jesus so ganz anders war: Er hatte ein sehr persönliches Gottesbild und dementsprechend auch ein anderes Menschenbild, eine andere Lebenspraxis und die frohe Botschaft vom Reich Gottes. Ein besonderes Augenmerk gilt dann der Heiligen Woche vom Palmsonntag bis zum Osterfest. Das nächste Treffen unseres Vorbereitungstreffens soll am Donnerstag, dem,04.05. um 20.00 Uhr im Pfarrhaus stattfinden. Schon jetzt: herzliche Einladung zum Kommen und Mittun.
Krankheitsbedingt waren wir diesmal nur zu Dritt. Berichten können wir auch noch von einer „Staffelholz-Weitergabe“ in unserem Kleinkindermesskreis: Nach 10 Jahren hat Herr Tepest die Aufgabe der Terminkoordination und der Mail-Informationen an Frau van Kronenberg übergeben. Herrn Tepest ein großes Vergelt‘s Gott für sein Engagement! Seine Flyer-Aktion, sein aufgebauter E-Mail-Verteiler und seine Sorge um den Internet-Auftritt haben vielen Eltern mit ihren Kindern geholfen mit uns hier in St. Maria im Kapitol in Kontakt zu kommen und zu bleiben. Ja, erstmal überhaupt uns und unser Angebot wahrzunehmen. Frau van Kronenberg gilt unser Dank dass sie sich bereiterklärt hat die aufgebaute Informations– und Absprachenbörse fortzuführen. Schön, dass es weitergeht mit unserem Kleinkindermesskreis und der sonntäglichen Kleinkindermesse. (RH)

In seiner Sitzung vom 2. Februar hat unser PGR die Veranstaltungsangebote, Ideen und Kümmerer-Benennungen der „Kreuzgang-Gespräche“ miteinander koordiniert und gelistet. Vergelt‘s Gott allen, die ihre Bereitschaft zum Engagement signalisiert haben. Da im November die Wahlperiode unseres PGR ausläuft, bewegt uns bereits auch die Sorge um die Zukunft und wir würden uns sehr über die Eine oder den Anderen freuen, die sich eine Bereitschaft zur Mitarbeit vorstellen könnten. Wir suchen und brauchen einen kleinen Kreis von Männern und Frauen, die sich 3—4 mal im Jahr zusammenfinden, um das Gemeindeleben ein wenig zu koordinieren und als Ansprechpartner/-innen für die Gemeinde in Bedarfsfällen zu fungieren. Bei Interesse, aber auch bei Fragen sprechen Sie Herrn Pilger oder mich doch einfach mal an. Wir können Ihnen das Aufgaben-profil gerne beschreiben. Es ist so angelegt, dass es niemand zeitlich, inhaltlich oder verantwortungsmäßig wirklich überfordern muss. Die Sorge um das Leistbare und Menschenmögliche ist uns für alle unsere ehrenamtlich Engagierten stets ein Anliegen. Bitte erwägen Sie es doch einmal für sich. Herzlichen Dank dafür im Voraus (RH) 

Im Alter von 76 Jahren ist Herr Museumsoberrat a.D. Dr. Richard Kreidler am 20. Januar 2017 verstorben. Für die Arbeitskeise des Wallraf-Richartz-Museums, des Museums Ludwig und des Museums für Angewandte Kunst war der Verstorbenen ein geschätzter langjähriger Lehrer, Mentor und Ratgeber. Bei uns in St. Maria im Kapitol war er sowohl ein treuer Gottesdienstbesucher, als auch Initiator und Hauptstifter des Fastentuches von Frau Martha Kreutzer-Temming. Dankbar, ihn gekannt zu haben wollen wir seiner gerne am Altare im Gebet gedenken. Herzliche Einladung zur Teilnahme an seinen Exequien, die wir gemeinsam mit seinen Wegge-fährten und —gefährtinnen aus den Museen am Donnerstag, dem 2. März um 18.30 Uhr bei uns hier in seiner und unserer Basilika feiern möchten. (RH)

In der Regel ist unser Sonntagsblättchen kein Werbeforum. Eine Ausnahme sei gestattet. Immer wieder mal wird nach vielleicht geeigneter Literatur für Menschen in Trauer gefragt. Eine Hauptlast des Durchlebens der Trauer ist die Vorstellung, irgendwie ‚verrückt’ zu sein, den Verlust nicht souverän zu bewältigen und selbst nach ein paar Jahren immer noch tiefen Trauerschmerz zu empfinden. Neben dem Schmerz des Verlustes vertiefen diese Vorstellungen, nicht richtig zu sein, die Schwere des Begreifenmüssens.
Monika Müller und ich haben ein Buch wieder neu aufgelegt (und aktualisiert), das für Trauernde und Zugehörige geschrieben ist. Darin wird Trauer beschrieben – was bisher für viele eine Hilfe war, sich eben nicht als unfähig oder verrückt verstehen zu müssen. Der Verlust erzeugt ein Gefühlschaos, so dass man selbst und die Umwelt ganz verunsichert sein können. Für den Zustand der Trauer ist dieses Chaos aber völlig normal.
Das Buch kann für Angehörige oder Freunde es eine Unterstützung sein, Trauer in ihrer Eigendynamik besser verstehen zu können. Das hilft auch, das Mitleben mit Trauernden zu entkrampfen.
Monika Müller/Matthias Schnegg: Unwiederbringlich, von der Krise und dem Sinn der Trauer, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht,
gerade frisch erschienen.
(Matthias Schnegg)