Am 25. November feiert die Kirche Kölns den Gedenktag der Hl. Ida von Köln.
1045 hat sie als Äbtissin von St. Maria im Kapi-tol mit ihrem Benediktinerinnen-Konvent den Erweiterungsbau unserer Basilika veranlasst.
Sie lässt die Kirche nach Osten hin beeindruckend erweitern und errichtet dort die zweitgrößte Krypta Deutschlands nach dem Speyrer Dom; dazu einen Kleeblattchor im Grundriss der Bethlehemer Geburtskirche mit einem diesen umrundenden Prozessionsgang; und macht St. Maria im Kapitol so zum „Schöpfungsbau der rheinischen Baukunst.“
Die Fertigstellung des Gesamtbaues 1065 hat sie nicht mehr erlebt, jedoch die Weihe des Kreuzaltares 1049 durch Papst Leo IX.
Die wagemutige Erweiterin unserer Basilika, (Enkelin Kaiser Ottos, Schwester des damali-gen Kölner Erzbischofs Herimann und der polnischen Königin Richeza) ist in St. Maria im Kapitol bestattet.
Gerne nehmen wir ihren Gedenktag zum will-kommenen Anlass ihrer im Anschluss an unse-re Eucharistie vom 25. November an ihrem Sarkophag zu gedenken und sie um Fürsprache für unsere Gemeinde zu bitten, damit auch wir das von ihr initiierte Gotteshaus als Ort der Gottessuche- und verehrung treu bewahren.
Herzliche Einladung. (RH)

In Maria Lyskirchen sind Interessierte unserer Gemeinde ab und an eingeladen, sich zu bestimmten Themen zusammenzusetzen, die meist aus dem Kreis der Gemeinde angesprochen werden.
Die letzte einer solchen Versammlung war im Oktober 2018 - als Raum, miteinander das Erleben der Offenlegung der Studie zur sexualisierten Gewalt in der Kirche auszutauschen. Am Ende dieses Austausches stand u.a. ein Brief an den Erzbischof. (Hier ist bisher keine Reaktion erfolgt.)
Heute ergeht die Einladung zu einer Gemeindeversammlung, die sich mit Themen der Liturgie in Lyskirchen beschäftigt: Es geht um das Credo-Gebet und um die Fürbitten.
Das Credo in der Überlieferung der Kirche bewegt manche schon lange. Dazu gab es ein Pro-jekt ›Credo‹, in dem sich Menschen zusammen-gefunden haben, um sich über ihr persönliches Credo auszutauschen. Das waren bewegende und stärkende Begegnungen. Das Ergebnis war in unserem Sonntagsblättchen veröffentlicht. Bei aller persönlichen Ausdrucksart des Glaubensbekenntnisses gibt es auch eine Wertschätzung oder zumindest einen Respekt vor dem Glaubensbekenntnis, das die Kirche über Jahrhunderte durchgetragen hat.
Nach der Offenlegung der tiefen Wunde der Kirche als Institution fiel es wiederum Gottesdienstfeiernden schwer, zu bekennen, an die eine, heilige, katholische Kirche zu glauben. Klar, hier ist nicht die Konfession angesprochen. Es geht um einen theologischen Begriff, der anders als institutionell zu deuten ist. Aber das Unbehagen wird deutlich, dass wir etwas sprechen, das in unserem Sprachgebrauch festgelegt ist. Um da ein Missverständnis zu vermeiden, bedarf es für manche der Glaubenssätze des Credos Übersetzungshilfen. Das kann aber auch nicht zufriedenstellen.
Um dieses ganze Feld ins Gespräch zu bringen, will die Gemeindeversammlung ein Forum bieten. Wir werden sehen, wohin der Geist uns leiten wird und welche Konsequenzen wir aus unseren Überlegungen in der Gottesdienstfeier ziehen werden.
Das zweite Themenfeld sind die Fürbitten. Schon seit Jahren werden bei uns nicht Fürbitten vorgetragen, die mit dem eigentlichen Leben nicht viel zu tun haben. Wir verwenden die Fürbitten, die im Laufe einer Woche in unserem Fürbittbuch hinterlegt sind. Ab und an werden wir zu freien Fürbitten eingeladen. Offiziell heißen die Fürbitten ›Allgemeines Gebet‹. Sie sind die Einladung, dass die Mitfeiernden das zum Gebet der Gemeinde machen möchten, was sie selbst bewegt, was aber in den offiziellen Gebe-ten der Liturgie nicht zur Sprache kommt. Ein besonderes Vorbild dieser Art der freien Fürbitten ist manchen von uns die Gottesdienstfeier der Obdachlosengemeinde Gubbio. Da ist eine lebendige Gebetsgemeinschaft zu spüren, die zu einer eigenen Art der gegenseitigen Anteilnahme am Glauben wird.
In der Gemeindeversammlung soll auch Platz für den Austausch unterschiedlicher Erfahrungen und Meinungen sein. Auch da werden wir ver-suchen zu begreifen, was ›des Geistes‹ ist. Wie bei manchen Ergebnissen von Gemeindeversammlungen: Wir legen das, was wir praktisch umsetzen wollen, immer wieder in die Probe, ob es ›des Geistes‹ für die Gemeinde ist. Gottlob haben wir auch schon die Erfahrung gemacht, dass wir Anregungen aus einer solchen Gemeindeversammlung revidiert haben, weil sie sich als ›nicht des Geistes‹ erwiesen hat.
Hiermit also eine herzliche Einladung an Interessier-te, sich zu dieser Gemeindeversammlung am Sonn-tag, 3. Februar von 16.00 bis 17.30 Uhr im Pfarrsälchen (An Lyskirchen) einzufinden. Es ist immer eine Kostbarkeit, in solchen Versammlungen in einen achtvollen Austausch unterschiedlicher Gedanken und Erfahrungen zu kommen. (MS)

In diesen Monaten wird uns in einem Ausmaß wie nie zuvor bewusst, wie wertvoll Gemeinschaft ist – in der Familie, im Freundeskreis, vielfach auch im kirchlichen Leben! Kirchliche Solidarität erbittet in diesen Tagen das Osteuropa-Hilfswerk Renova-bis. Denn die Folgen des Corona-Virus treffen auch die Renovabis-Pfingstaktion. Die Pfingstkollekte ist eine wesentliche Säule der Renovabis-Projektarbeit. Aber durch die weiterhin starken Beschränkungen des öffentlichen Lebens sind kaum Veranstaltungen in unseren Gemeinden möglich und die Zahl der Gottesdienstbesucher bleibt eingeschränkt. Dennoch geht die Arbeit in den zahlreichen Hilfsprojekten weiter. Menschen in der Ukraine, dem Beispielland der diesjährigen Pfingstaktion, aber auch in zahlreichen anderen Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas, sind auf unsere Solidarität angewiesen.
Daher wenden wir uns heute mit folgender Bitte an Sie: Unterstützen Sie die Kollekte großzügig bzw. spenden Sie Ihre Kollekte direkt an Renovabis. Das geht per: www.renovabis.de/pfingstspende
oder: Renovabis e.V. Bank für Kirche und Caritas eG, DE94 4726 0307 0000 0094 00, GENODEM1BKC
Vergelt`s Gott. (RH)

Das Leitwort der Renovabis-Pfingstaktion 2020 zitiert die Bergpredigt (Mt 5,9):
»Selig, die Frieden stiften. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung«
Erstmals hat Renovabis heuer einen Länderschwerpunkt für seine Pfingstaktion gewählt: die Ukraine. Die Situation im Osten des Landes – mit dem seit Jahren andauernden Krieg, keine drei Flugstunden von uns entfernt – erinnert daran, wie zerbrechlich der Friede in Europa ist. Auch 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs müssen wir immer wieder neu darum ringen.
Dabei darf Frieden nicht nur als Abwesenheit von Krieg verstanden werden, Frieden ist ein Prozess, der verhandelt wird und des Handelns bedarf – und dazu will Renovabis einen Beitrag leisten: Seit mehr als einem Vierteljahrhundert unterstützt das ka-tholische Osteuropa-Hilfs-werk seine Projektpartner dabei, Not zu mindern, Unge-rechtigkeit abzubauen und trotz aller Spannungen Ver-ständnis füreinander zu ent-wickeln.
Wir freuen uns sehr, wenn Sie die Pfingstaktion auch heuer wieder unterstützen. (Pfr. C. Hartl, GF – Renovabis)

Beim traditionellen Rundgang von Krippe zu Krippe durch die Kölner Innenstadt, lohnt stets auch ein Blick in die Kapelle von St. Kolumba. Ganz in der Nähe der „Adolph -Kolping-Krippe“ in der Minoriten Kirche und in fußläufiger Entfernung von uns, wird die Kapelle rund um „die Madonna in den Trümmern“ mit ihrer kleinen, aber anrührenden Krippendarstellung gerne übersehen. Hier ist eine ungewöhnliche Szene mit den Krippenfiguren gestellt, nämlich das erste Bad des Kindes. Diese Begebenheit ist nur in den apokryphen Schriften, der inoffiziellen Kindheitsgeschichte Jesu, überliefert und eben nicht in der Bibel. Die Krippenfiguren wurden 1935 von der Künstlerin Lita Mertens geschaffen. Die wenigen, aber ausdrucksstarken Krippenfiguren werden in der Weihnachtszeit fortlaufend zum Weihnachtsgeschehen neu gestellt. Ein Besuch lohnt sich. (RH)

Auch in dieser Fastenzeit verhüllt das von unserem Gemeindemitglied Frau Kreutzer-Temming gefertigte und von Dr. Kreidler initiierte weiße Fastentuch unser wertvolles und tief beeindruckendes Kreuz von 1304 mit der Darstellung des Schmerzensmannes in der Kreuzkapelle unserer Basilika.

Wie in jedem Jahr haben wir dort heute am 1. Fastensonntag gemeinsam innegehalten und uns im Gebet auf die Fastenzeit eingestimmt und wie in jedem Jahr möge uns das schlichte, weiße Klöppelleinen-Tuch unserer Textil-Künstlerin erfahren lassen:

Indem ich etwas verhülle, mache ich es paradoxerweise auf eine andere Art oft sichtbarer. Zudem zeigt sich im meditativen Betrachten des mit Absicht nicht völlig blickdichten Tuches und der Verhüllung des Kreuzes sinnenfällig, dass viele in Jesus Christus doch einen verheißungs- und hoffnungsvollen Blick auf Leben hinter dem Todesschleier erfahren haben und erfahren durften. Welche Assoziationen kommen Ihnen beim Betrachten der Verhüllung?! Herzliche Einladung zum Verweilen vor dem Cruxifixus dolorosus in unserer Kreuzkapelle.

Und schon jetzt darf ich Sie zur stets beeindruckenden Kreuzverehrungsfeier in der Karfreitags-Liturgie einladen. Dann, wenn das Kreuz wieder enthüllt unserem Auge entgegentritt. (RH)

Nicht nur die drei Kronen in Kölner Stadtwappen, aber auch sie erzählen davon, dass Köln mit dem Reliquienschrein der Hl. Dreikönige seit dem Mittelalter im Kölner Dom eine identitätsstiftende Kostbarkeit für unsere Stadt in seinen Mauern beheimatet.

Grund genug den Festtag am 6. Januar in Stadt und Dom feierlich zu begehen.

Auch wir wollen in unserer Abendmesse um 18.30 Uhr am Dreikönigstag miteinander das Geheimnis der Epiphanie gerne feiern.
Sie sind herzlichst eingeladen. (RH)

Vor 50 Jahren entdeckten Archäologen das soganannte Ubiermonument am Mühlenbach (An der Malzmühle 1). Dabei handelt es sich um den südöstlichen Eckturm der Befestigung des „Oppidum Ubi-orum“, der Keimzelle von Köln. Der um 5 nach Christus entstandene Turm, von dem Sockel und erstes Geschoss erhalten sind, ist der älteste Steinbau Kölns und der ältes-te römische Quaderbau nördlich der Alpen. Er ist nur im Rahmen besonderer Führungen zu besichtigen. Sein Fund und seine Lage zeigen einmal mehr, dass der Kapitolstempel innerhalb der Stadtmauern an der Süd-Ost-Ecke des römischen Kölns errichtet wurde.
Das „Oppidum Ubiorum“ war um Christi Geburt von den Römern angelegt und mit den Ubiern, einem verbündeten germanischen Stamm, besiedelt worden. Die städtische Siedlung mit Raster-grundriss sollte als Verwaltungs– und Kultmittelpunkt für die erober-ten germanischen Gebiete dienen. Hier wurde im Jahr 15 nach Christus die spätere Kaiserin Agrippina geboren, die ihren Mann Claudius veranlasste, ihren Heimatort zur „Colonia“ zu erheben, also zur Stadt nach römischem Recht. (RH


Am Freitag, dem 15. September um 18.00 Uhr findet wiederum unser alljährliches Grillfest im Kreuzgang und Pfarrsaal statt. Alle Freundinnen und Freunde von St. Maria im Kapitol sind herzlich eingeladen. Freuen wir uns auf ein geselliges Miteinander aller: der hauptamtlich und der ehrenamtlich Engagierten der Gemeinde. Herr Pilger bittet um einen Anruf oder eine Mail, ob Sie dabei sein können bis zum 10. September. Schön, nach den Sommerferien Zeit zum Grillen, zum Klönen, zum Kennenlernen und zum Austausch geschenkt zu bekommen. Schön, wenn Sie dabei sein können. Es freut sich auf Sie - Ihr Pfarrgemeinderat. (RH)

Mit dem 18. Januar 2020 beginnt die alljährliche Gebetswoche für die Einheit der Christen.
„Christen jeder Generation sind immer neu gefordert, Wege gemeinsamen Handelns zu suchen und das Trennende im Geist des Evangeliums zu überwinden.“– heißt es dazu in unserem Gotteslob-Gebetsbuch (GL677,9).
An gleicher Stelle heißt es im dazugehörigem Gebet dann wei-ter: „Allmächtiger Gott, du führst zusammen was getrennt ist, und bewahrst in der Einheit was du verbunden hast. Schön voll Erbarmen auf alle, die durch die eine Taufe geheiligt sind und Christus angehören. Mache sie eins durch das Band des unversehrten Glaubens und der geschwisterlichen Liebe. (GL677,9).“
Herzliche Einladung zum Gebet und zu Zeichen der Ökumene in dieser besonderen Woche. (RH)

Am Donnerstag, den 6. Februar 2020, trifft sich unser Kleinkindermesskreis um 20.00 Uhr im Pfarrhaus zum Vorbereiten der Fasten-und Osterzeit.
Herzliche Einladung an Interessierte, die sich für unsere Kleinsten engagieren möchten, einfach mal vorbeizuschauen.
Wir freuen uns über jede und jeden, die oder der uns katechetisch, musikalisch oder sonst wie kreativ unterstützen kann. (RH)

Am Samstag, dem 28. März 2020, nimmt auch Köln wieder an der sogenannten ›Earth Hour‹ teil: Viele Städte rund um den Globus machen bei dieser Aktion mit, die als Zeichen für den Klimaschutz von der Umweltstiftung WWF ins Leben gerufen wurde.
Jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit wird an vielen Wahrzeichen die Beleuchtung ausgeschaltet. Auch der Kölner Dom, die romanischen Kirchen, die Brücken oder der KölnTurm versinken dann für eine Stunde in der nächtlichen Dunkelheit.
Die beeindruckende Symbol-Handlung stellt einerseits eine ernsthafte Erinnerung und einen mahnenden Moment für die Sorge um unser Klima dar; und lässt anderer-seits das Geschenk der Wahrzeichen-Beleuchtung umso mehr in unser Bewusstsein rücken. (RH)

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten Felipe, Freddy, Fiona und Lavinia bedauerlicherweise am 3. Mai nicht das Sakrament der Eucharistie als feierliche Erstkommunion empfangen.

Nun haben die Kinder mit ihren Eltern einen neuen Termin ausgesucht: Sonntag, den 16. August 2020 um 10.30 Uhr im Rahmen unseres sonntäglichen Hochamtes zum Fest Mariä Himmelfahrt (dem traditionellen 2. Patronatsfest von St. Maria im Kapitol).

Schon jetzt kündigen wir Ihnen, liebe Gemeinde, freudig das Ereignis an und laden herzlichst dazu ein. (RH)

Wie keine anderen Feiertage führen uns die beiden Feste in die intensive und dankbare Nähe zu unseren Verstorbenen und Glaubenszeugen. Weil wir uns mit den Vätern und Müttern des Glaubens, den Zeugen der christlichen Hoffnung und mit all‘ den uns nahestehenden Verstorbenen unseres Lebensweges über den Tod hinaus verbunden wissen, möchten wir ihrer in unseren Gottesdiensten besonders gedenken. Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten an diesen Tagen. Wir feiern die Eucharistie an Allerheiligen um 10.30 Uhr und an Allerseelen um 17 Uhr. (RH)

Zu der Kinderchristmette am 24.12. um 16.30 Uhr möchten wir wieder ein einfaches Krippenspiel aufführen. Für die „Haupt-Rollen“ suchen wir Kinder, die in unserer Kirche proben. Clou des Stückes ist es, dass Euch keine Sprech-Rollen abverlangt werden bzw. zugemutet werden. Gesucht werden auch Mütter und Jugendliche, die evtl. vorlesen können und vor dem Hl. Abend einmal mit den Kindern proben.
Zum Verteilen und Proben der „Hauptrollen“ treffen wir uns am 22.12. um 10.00 bis 12.00 Uhr in unserer Basilika. Für weitere Informationen steht als Ansprechperson Herr Tepest zur Verfügung. Wir freuen uns auf Euch und Euer diesjähriges Krippenspiel. Herzliche Einladung zu kommen und mitzuwirken!
Zum Fest der Erscheinung des Herrn seid Ihr, liebe Kinder, schon jetzt herzlich eingeladen am 11. Januar 2015, als Könige verkleidet zu kommen; um dann in beiden Messen kräftig für Eure Sternsinger-Aktion sammeln zu dürfen und zu können. Wer macht mit?! Lasst Euch die Termine doch von Euren Eltern im Familien-Terminer vormerken.
Herzliche Grüße
Euer Msgr. Rainer Hintzen

Am 17. Mai verstarb Dr. Martin Seidler. Er war der Denkmalpfleger des Erzbistums. Als solcher hat er auch immer für unsere Kirche Sorge getragen. Als exzellenter Fachmann kannte er sich bis in die letzte Ecke in den historisch bedeutsamen Kirchen und ihren historischen Ausstattungen aus. Er hat mit seiner Kompetenz auch unseren Gemeinden sehr viele Impulse gegeben – und da-für gesorgt, dass manche Maß-nahme dank seiner Begleitung einen schnelleren als sonst üblichen Genehmigungsweg gehen konnte. Er starb nach einem nur 55-jährigen Leben. Ihm gilt unser Dank und unser Respekt vor dem, was sein Leben für die Denkmäler der Kirche im Erzbistum Köln bewirken konnte. (MS)

Der Förderverein Romanische Kirchen Köln e.V. lädt Kinder zwischen 6 und 12 Jahren ein, einige romanische Kirchen zu erkunden.
So findet am Donnerstag, 19. Juli um 14.30 Uhr in unserer Basilika St. Maria im Kapitol für Pänz und Großeltern (Referentin: Dorothee Witting, M.A.) eine Erkundung statt.
Der Eintritt ist frei. Bitte telefonische Anmeldung unter 0221-25302.
Herzliche Einladung!

Am 16. August 2020 trifft sich unser Kapitolsausschuß im Anschluss an die Heilige Messe, um unsere Gemeindeaktivitäten zu koordinieren. Nach den Sommerferien gilt es miteinander auf die erste Jahreshälfte zurückzuschauen und die zweite Hälfte des Jahres 2020 planerisch vorzubereiten.
Wir freuen uns über jedes Mitdenken, Mittun und Engagement Ihrerseits. Herzliche Einladung. (RH)

Für unsere Kapitolsratsitzung freuen wir uns über Bitten, Anregungen und Vorschläge aus der Gemeinde, die wir auf unsere Tagesordnung setzen können.
Bitte wenden Sie sich telef. ans Pfarrbüro (0221-2146 15) oder senden Sie eine E-mail an: pfarrbuero@maria-im-kapitol.de. (A.Platzbecker/ Kapitolsrat)

Für einen bedürftigen Menschen aus der Pfarrei werden dringend folgende Dinge gesucht: Kopfkissen, Decke (Wolldecke oder Daunen) Bezüge und Handtücher. Wer solche Dinge übrig hat, kann sie im Pfarrbüro abgeben. (MS)

Unser Kleinkinder-Messkreis möchte auch in diesem Jahr die Advents-Sonntage gerne besonders gestalten.
So dürfen die Kinder wiede-rum ihren Adventskranz vor dem Hermann-Josef-Altar Sonntag für Sonntag um eine Kerze mehr anzünden und in der Hirtz-Kapelle am Ende den Segen empfangen.
Für das Krippenspiel suchen wir schon jetzt »Mitspieler(innen)« und helfende «Regisseurinnen«.
Wer könnte sich vorstellen mitzutun? Sprechen Sie Frau van Kronenberg, Frau Miebach oder Frau Küster doch bitte einfach mal darauf an.
Sie können sicher ihre Fragen diesbezüglich beantworten. Herzliche Einladung.
In Vorfreude auf die Advents- und Weihnachtsfest-Tage
Ihr/Euer Rainer Hintzen

Am 24. September 2020 war unser Seelsorgebereich zu einer Videokonferenz mit Herrn Generalvikar Dr. Hofmann und seinen Arbeitsfeld-Leitern eingeladen.
So fanden sich Interessierte unserer Gemeinden St. Maria im Kapitol, St. Maria in Lyskirchen, St. Georg, St. Pantaleon und St. Peter zusammen, um sich mittels eines halbstündigen Filmes über den Stand der Überlegungen zu den 50-60 ›Pfarreien der Zukunft‹ informieren zu lassen.

Herr Jesus Christus, auf dich ist  die Kirche gegründet und du begleitest sie allezeit durch deinen Geist. Wir danken dir für unseren neuen Erzbischof Rainer und bitten dich:

 

Lass in ihm das Feuer des Heiligen Geistes brennen und die Freude des Evangeliums spürbar sein.

 

Gib ihm alle Kraft für seinen Dienst im Erzbistum Köln und hilf ihm, die Zeichen der Zeit hier aufmerksam wahrzunehmen.

 

Stärke ihn mit deinem Wort, damit er den Menschen in Freude und Hoffnung, in Trauer und Angst aufrichtig und geduldig zur Seite steht.

 

Lass ihn selber Worte finden, die uns im Glauben stärken, zur Liebe bewegen und uns weiter bringen auf dem Weg der Einheit und des Friedens.

 

Schenke ihm die Weisheit und das nötige Geschick der Leitung, dass alle mit ihm zusammenwirken und in ihrem Dienst hoffnungsvoll bleiben.

 

  Stärke uns alle durch deine Nähe und sei du selber der Weg, auf dem wir gehen.

  Amen.

Schon jetzt möchten wir Sie auf den Romanischen Sommer vom 17. bis 19. Juni 2015 hinweisen, der sich in diesem Jahr thematisch mit dem „Glück“ beschäftigt. Im Mittelpunkt des Musik-Festivals stehen wie immer die einzigartigen Kölner Baudenkmäler mit ihrer ganz besonderen Klanglichkeit, die es erneut musikalisch zu erwandern gilt. Wir freuen uns auf hochkarätige Künstler, die uns ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet haben. Seinen Abschluss und Höhepunkt findet das Festival in der Romanischen Nacht hier bei uns am Freitag, den 19. Juni in St. Maria im Kapitol Das detaillierte Programm liegt ab Mitte Mai 2015 an allen einschlägigen Stellen aus. Weitere Informationen erhalten Sie unter der Telefonnummer 0221-552 558 bzw. über www.romanischer-sommer.de (RH) 

Am Mittwoch, dem 1. Juni darf ich in unserer Basilika um 17.00 Uhr im Rahmen einer feierlichen Eucharistie neue Begleiter und Begleiterinnen in der und für die Seelsorge beauftragen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Altenheimen, Behinderteneinrichtungen oder Hospizen haben sich von meiner Abteilung ein Jahr schulen lassen, um nun für die Bewoh-ner/innen oder Gäste ihrer Einrichtungen als seelsorgliche Begleiter und/oder als seesorgliche Brückenbauer zu den Seelsorgebereichen vor Ort fungieren zu können. In den letzten Jahren haben wir als Abteilung Seelsorge im Sozial– und Gesundheitswesen gemeinsam mit dem Diözesan-Caritas-Verband schon über 100 Begleiterinnen und Begleiter schulen und beauftragen dürfen. Herzliche Einladung zur Mitfeier der Heiligen Messe und zur Gebetsbegleitung der neuen Beauftragten. (RH)

Mitte Januar wird unsere langjährige Pfarramtssekretärin, Frau Monika Schmitz, in Altersteilzeit gehen und damit eine fast 21 Jahre währende Tätigkeit beenden. Der Kirchenvorstand hat Frau Tanja Nowakowski als Nachfolgerin der Frau Schmitz angestellt. Im Zusammenhang mit dem Neujahrsempfang werden wir uns bei Frau Schmitz für ihren Dienst bedanken und sie verabschieden; Frau Nowakowski heißen wir willkommen in ihrer neuen Aufgabe. (MS)

Vor der Liturgie-Reform endete erst mit diesem Fest traditionell die Weihnachtszeit. Als Mariengemeinde möchten wir diesem symbolträchtigen Feiertag am Sonntag, dem 01.02. in unseren Liturgien gerne einen gebührenden Raum schenken.
Zur Kerzenweihe und zum Empfang des Blasiussegens laden wir herzlich ein. (RH)

Am Freitag, den 21. September 2018 findet in unserer Basilika um 16.00 Uhr die diesjährige Mitgliederversammlung unseres Fördervereins Romanische Kirchen Köln e.V. mit anschließendem Mitgliederfest statt. Interessierte sind als Gäste selbstverständlich willkommen. Herzliche Einladung.
Dazu auch auf diesem Wege ein herzliches Willkommen auch den Mitgliedern und Fördernden des Vereins hier bei uns in St. Maria im Kapitol. (RH)

Am vergangenen Sonntag traf sich unser Kapitolsrat im Anschluss an die Hl. Messe und Erstkommunion zur Reflexion unserer Erfahrungen als Gottesdienstgemeinde sowohl im »Lock down«, als auch in der Zeit nach der Wiederzulassung von Eucharistiefeiern.
Der Austausch darüber unterstrich einmal mehr wie sehr uns damals der »Lock down« von heute auf morgen überfallen hat, wie kreativ und gemeinwohlorientiert viele in unserer Gemeinde in der Zeit waren; wie sehr uns unsere Basilika als spiritueller Kraft-Ort und Gebetsraum geholfen hat; und wieviel Fingerspitzengefühl, Experimentier-und Nachjustierbereitschaft erforderlich waren und sind, um sowohl unsere Gottesdienstkultur, als auch unser soziales Zusammensein als Gemeinde weiterhin aufrecht zu erhalten.
So mussten wir unter anderem auch noch einmal unter Corona -Bedingungen und –Vorgaben miteinander alle geplanten Events und Zusammenkünfte des 2. Halbjahres 2020 neu bedenken und abwägen. Vieles an öffentlichen Zusammenkünften in der Gemeinde, im Kreuzgang oder im Pfarrsaal müssen wir schweren Herzens leider stornieren.
Umso mehr möchten wir hier und da zum Austausch und zur Kontaktpflege im persönlichen Rahmen ermuntern und anstiften.
Gerne stehen alle Kapitolsräte bei Fragen, Sorgen und Sondierungsversuchen rund um`s soziale Gemeinde-Leben zum Austausch mit Rat und Tat zur Verfügung. Möge niemand in der Gemeinde Corona bedingt vereinsamen, oder sich allein und hilflos erfahren. Gerne stehen wir im Anschluss an unsere Gottesdienste deshalb im Kreuzgang noch beieinander und zueinander. (RH)

Palmsonntag, 29.03.2015
   09.30 Uhr Kleinkindermesse
   10.30 Uhr Palmweihe im Kreuzgang. Anschließend Palmprozession,
                    Passionslesung und Eucharistie mit besonderer musikalischer Gestaltung


Gründonnerstag, 02.04.2015
   17.30 Uhr Beichtgelegenheit
   18.30 Uhr Liturgie vom letzten Abendmahl . Musik für Fagott und Basso continuo,
                    Werke von G.Ph. Telemann; Hannah Heim, Fagott
   19.30 Uhr Stille Anbetung zur Ölbergstunde (bis 20.30 Uhr)


Karfreitag, 03.04.2015
   11.00 Uhr Kreuzweg der Kinder
   15.00 Uhr Liturgie vom Leiden und Sterben Jesu
                    Gregorianische Gesänge zum Karfreitag


Osternacht, 04.04.2015
    21.00 Uhr Liturgie der Osternacht. Beginn mit der Weihe des
                     Osterfeuers und der Osterkerze in der Kirche.
                     Meditative und festliche Musik (Anschließend Agape im Pfarrsaal und am Osterfeuer)

Ostern, 05.04.2015
   09.30 Uhr Kleinkindermesse (anschl. Ostereiersuche im Kreuzgang)
   10.30 Uhr Hochamt mit besonderer musikalischer Gestaltung

Ostermontag, 06.04.2015
   10.30 Uhr Hochamt mit festlicher Musik für Trompete und
                    Orgel, Werke von Telemann, Tartini u.a.; Aaron Fehr, Trompete

Im Pfarrgarten haben Motten leider unsere wunderbaren und üppigen Buchsbaumsträucher massiv befallen und zerfressen.
Vom satten Grün der Zweige ist ein trauriges, braunes unansehnliches Gerippe übrig geblieben.
Eine Problematik, die sich großflächig wohl vielerorts ereignet hat. Von daher unser Hilferuf:
Wen von Ihnen hat dieses Schicksal nicht getroffen? Und wer kann der Gemeinde in diesem Jahr von daher Buchsbaum vermachen für die Palmzweigesegnung am Palmsonntag und für das Palmwedelbasteln der Kinder am Sonntag zuvor?
Oder kennen Sie jemand, der oder die uns in diesem Jahr aushelfen könnte!?
Für Ihr Mitdenken und Mitsorgen schon im Vorhinein ein Vergelt`s Gott! (RH)

Am 6. Oktober 2019 möchten wir gerne miteinander Erntedankfest feiern.
Der Klimawandel und seine Symptome haben uns sicher neu und verstärkt bewusst werden lassen, dass unsere Ernten keine Selbstverständlichkeit und kein Automatismus sind; sondern ein kostbares Geschenk, für das wir Gott gerne gemeinsam danken möchten.
Wie im Vorjahre (und damit ist es in Köln ja schon „Brauchtum“) laden wir die Gottesdienstbesuchenden aus dem Kleinkindermesskreis zur gemeinsamen Eucharistiefeier mit der Erwachsenengemeinde um 10.30 Uhr ganz herzlich ein.
Im Anschluss an die Liturgie lädt der Vorbereitungskreis sie wiederum zum Feiern und Klönen in den Pfarrsaal ein. Zu dieser Erntedankfeier suchen wir auch noch Helferinnen und Helfer. Über Kuchenspenden würde sich der kleine Vorbereitungskreis ebenfalls sehr freuen.
Seit Sonntag, dem 15. September liegt wiederum eine Liste zum Eintragen in der Kirche aus.
Schon jetzt ein Vergelt`s Gott für`s Mitwirken, Kuchen backen und vor allem auch für`s Dabeisein und Mitfeiern.

Herzliche Einladung. (RH)

Die Franken überschritten im Jahr 355 erstmals die Rheingrenze und hielten das römische Köln zehn Monate lang besetzt.
Die Stadt wurde geplündert, und zahlreiche Gebäude wurden zerstört, so auch die Römervilla mit dem Dionysosmosaik.
Den Römern gelang zwar 356 unter dem Feldherrn und späteren Kaiser Julian eine Rückeroberung.
Nach einem Jahrhundert verschiedener kriegerischer Übergriffe wurde Köln dann jedoch 459 endgültig von den Franken erobert.
Von da an war Köln das Machtzentrum der ripuarischen Franken oder Uferfranken (von lateinisch »ripa«/Ufer). Ihr Herrschaftsgebiet erstreckte sich über den mittleren Teil des Rheins, reichte westlich bis nach Aachen, im Süden bis an die Ahr und schloss rechtsrheinisch Teile des Bergischen Landes und das Siebengebirge mit ein. Aus dem Ripuarischen ging die »kölsche Sprooch« hervor.
So gerieten auch der Kapitolstempel und sein Tempelbezirk in den Besitz und in die Nutzung der Franken, am Ende in die Hände des fränkischen Hausmeiers Pipin von Heristal. Dessen Ehefrau Plectrudis richtete in den Tempelresten um 715 eine Marienkirche ein.
Die Betitelung »Maria im Kapitol« erinnert bis heute an diese Umwidmung. (RH)