Am 10.08. gedenkt die Kirche der Hl. Plectrudis. Als Ehefrau und Witwe des merowingischen maior domus Pippin (dem Vater Karl Martells) hat sie um 715 hier am Orte in den Resten des römischen Kapitolstempels eine erste Marienkapelle eingerichtet. Seither gilt sie als Stifterin von St. Maria im Kapitol. Sowohl von den später hier angesiedelten Benediktinerinnen (10. Jh.), als auch von den adligen Stiftsfrauen (12. Jh.) wurde ihr Andenken stets bewahrt. Nutzen wir diesen Gedenktag, um in diesen Tagen vielleicht auch einmal an ihrem Sarkophag dankbar innezuhalten. Verdanken wir ihr doch die Stiftung und den Erhalt dieses beeindruckenden Ortes der Gottesbegegnung und Suche! (RH)

Vor 850 Jahren, am 23. Juli 1164, brachte der Kölner Erzbischof Rainald von Dassel die Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Köln. Für sie wurde der wertvolle Schrein geschaffen und später der gotische Dom gebaut; sie zogen über Jahrhunderte große Pilgerscharen nach Köln. Wir wollen das große Jubiläum in und um den Dom bei uns hier in Köln feiern.

Das Pfarrbüro ist bis auf weiteres nur zu folgenden Zeiten besetzt:

Mo, Di und Fr von 9-12 Uhr und Do von 15-18 Uhr.

Frau Juhasz vertritt in dieser Zeit Frau Schmitz

Im Gegensatz zur Wettervorhersage konnten wir am Sonntag, dem 06.07. bei trockenem Wetter und Sonnenschein unsere pfarreigene, kleine Prozession und das sich anschließende gemütliche Beisammensein im Kreuzgang erleben und genießen. Allen, die zum Gelingen von Liturgie und Fest beigetragen haben, sei auf diesem Wege noch einmal herzlich gedankt. Sinnenfälliger konnten wir vor der Urlaubszeit nicht erfahren, dass es gut ist im Namen Jesu Christi miteinander unterwegs sein zu dürfen. 


Vergelt‘s Gott. (RH)

 

Traditionell feiern das Kolpingwerk und die Kolpingsfamilien vor Ort rund um den Todestag Adolph Kolpings seinen Gedenktag und ehren ihre Jubilare. In diesem Jahr darf auch ich auf 40 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken und dies denkwürdige Jubiläum mit meiner Hildener Kolpingsfamilie am Nikolausabend begehen. Als wir Jugendlichen 1974 aufgenommen wurden, waren die damals geehrte Jubilare mit ihrer 40jährigen Treue beeindruckende Vor-bilder, aber eben auch alte Männer. Wie relativ das Alter doch ist! Es ist wohl alles eine Frage des Blickwinkels!? Gerne nehme ich das Jubiläum aber zum Anlass an den seligen Adolf Kolping als für mich vorbildhaften Priester zu erinnern:
Als Sohn eines Schäfers wurde Adolph Kolping am 8. Dezember 1813 in Kerpen bei Köln geboren, wo er die Volksschule besuchte und das Schuhmacherhandwerk erlernte. Seit 1837 besuchte er das Marzellengymnasium in Köln, um Priester zu werden Nach seinem Studium in München, Bonn und Köln wurde er am 13. April in der Kölner Minoritenkirche zum Priester geweiht. Als Kaplan in der Industrie-stadt Wuppertal-Elberfeld (1845 bis 1849) lernte er das Elend der Arbeiter kennen. Angeregt durch von Lehrer Johann Gregor Breuer gegründeten Jünglingsverein, fan Adolph Kolping seine Lebensaufgabe darin, sich der jungen Handwerker und Arbeiter in ihrer sozialen Not anzunehmen und ihnen in der Kirche Heimat zu geben. Als Domvikar in Köln gründete er am 6. Mai 1849 den Kölner Gesellenverein, der Ausgangspunkt des heutigen Internationalen Kolpingwerkes wurde. Adolph Kolping starb am 4. Dezember 1865. Sein Grab in der Minoritenkirche, deren Rektor er seit 1862 gewesen war, wurde schon bald nach seinem Tod verehrt.
„Die Nöte der Zeit werden euch lehren, was zu tun ist“, hat Kolping einmal gesagt. Möge dem so sein, auch bei und für uns in unseren Lebensgeflechten. (RH)