Liebe Schwestern und Brüder,
in der Geburt Jesu Christi verheißt Gott den Menschen Frieden. „Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Frie-de bei den Menschen seiner Gnade“ (Lk 2,14). Diese Botschaft verkünden die Engel den Hirten auf den Feldern von Beth-lehem. Gott gibt in Jesus eine Antwort auf unsere Ur-Sehnsucht nach Frieden.
In den Ländern Lateinamerikas und der Karibik bleibt diese Sehnsucht im Alltag vieler Menschen unerfüllt. Sie erleben wachsende Kriminalität, Brutalität von Drogenbanden, Auseinandersetzungen zwischen Jugend-Gangs, zwischen Guerilla und Paramilitärs. Dies schafft ein Klima der Angst und der Einschüchterung und hat schlimme Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben.
Die Kirche steht auf der Seite der Opfer von Gewalt und Unrecht. Ihr Einsatz eröffnet Wege der Versöhnung: Menschen lernen, neu aufeinander zuzugehen und eine friedvolle und gerechte Gesellschaft aufzubauen. Die Adveniat-Jahresaktion 2015 steht unter dem Motto:
„Frieden jetzt! Gerechtigkeit schafft Zukunft.“
Adveniat unterstützt die Initiativen der Kirche in Lateinamerika und der Karibik in ihrem Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit. Bitte helfen Sie Adveniat dabei – mit Ihrer großherzigen Spende bei der Kol-lekte am Heiligen Abend und am Weihnachtsfest!
Für das Erzbistum Köln
+ Rainer Maria Card. Woelki
Erzbischof von Köln

Herzliche Einladung an alle, die 2015 unsere Gemeindeaktivitäten planen, verabreden oder organisieren möchten! Wir treffen uns am Sonntag, dem 01.02.2015 um 11.45 Uhr im Pfarrsaal zu einem besonderen Sonntags-Treff. In der Nachfolge der unzähligen Benediktinerinnen, Stiftsfrauen und Gemeindemitglieder, die vor uns hier am Ort als Gemeinde Jesu ihr Zusammenleben gestaltet haben, dürfen wir heute St. Maria im Kapitol beleben. Wir freuen uns über jede Initiative, die am 01.02. vielleicht als Idee geboren und im laufenden Jahr umgesetzt werden kann.

Es ist immer wieder spannend, was angepackt und verwirklicht werden kann. Dazu freuen wir uns über jede und jeden, der oder die sich bei uns - soweit sie können oder mögen - neu ansiedelt oder einfach mittut im Rahmen seiner Ressourcen.
Herzlich willkommen. (RH)

Liebe Schwestern und Brüder!

Am nächsten Sonntag begehen wir den diesjährigen Caritas-Sonntag unter dem Motto „Weit weg ist näher, als du denkst“.
Wir erleben es in unserem Alltag. In den Geschäften hängen günstige Kleider, die Menschen in Bangladesch oder China gefertigt haben. Wie sind ihre Arbeits- und Lebensbedingungen? Klimaveränderungen führen bei uns zu Verschiebungen von Temperaturen und Niederschlägen, aber für die Menschen in Kenia oder Bolivien sind die Folgen existenziell: Sie verlieren die Sicherheit, die sie durch verlässliche Einkünfte aus der Landwirtschaft hatten. In mindestens 100.000 Haushalten bei uns arbeiten Haushalts– und Pflegehelferinnen, meist aus Osteuropa. Wie steht es um ihr Recht auf Ruhezeiten, Urlaub und gerechte Entlohnung?
„Weit weg ist näher, als du denkst.“ Als Christen leben wir in der Hoffnung auf eine Menschheitsfamilie, die füreinander sorgt und Gottes Liebe bereits jetzt sichtbar und erlebbar werden lässt. Wir können in unseren Pfarrgemeinden damit beginnen.
Darüber hinaus ist der Caritasverband im Auftrag unserer Kirche in Deutschland und weltweit engagiert. Gemeinsam bilden wir so ein Netzwerk der Hilfe und Solidarität. Unzählige Christen setzen sich täglich für Mitmenschen, für gerechte Strukturen und die Überwindung von Not ein.
Die Kollekte des Caritas-Sonntags ist für die vielfältigen Anliegen der Caritas in unseren Pfarrgemeinden und der Diözese bestimmt. Bitte unterstützen Sie durch Ihre Gabe die Arbeit der Caritas. Wir danken Ihnen dafür sehr herzlich.

Für das Erzbistum Köln
Dr. Stefan Heße
Diözesanadministrator

Liebe Besucherinnen und

Besucher unserer Basilika,

 

bei uns in NRW sind Schulferien. Vielleicht besuchen auch Sie unsere Basilika ja im Rahmen Ihres Urlaubes oder der Ferien. Mag sein, dass Sie aber auch im Zuge einer sommerlichen Exkursion oder eines Ausfluges zu uns gekommen sind!? Wie auch immer: Möge der Besuch unserer Kirche, die im benediktinischen Geist erbaut wurde, Ihnen die Anspannung Ihres sonstigen Alltagslebens einmal etwas nehmen können; und möge der uns heilige Raum Sie durchatmen lassen. Vielleicht schenkt er Ihnen ja auch - wie uns - eine Ahnung vom unbegreiflichen Gott. Die Hl. Ida und ihre Mitschwestern wollten dies jedenfalls mit dem Bau der beeindruckenden Basilika ermöglichen. Sie wollten einen Raum und Ort der Gottessuche und Gotteserfahrung stiften. (RH)

Der Förderverein Romanische Kirchen hat ein Faltblatt mit seinen Führungen von April bis Oktober 2015 veröffentlicht. Anders als bei bisherigen Führungsreihen, bei denen Wissenschaftler über ausgewählte Themen in romanischen Kirchen referierten, werden diesmal die Pfarrer und Rektoren selbst zu Wort kommen, die mit und in ihren romanischen Kirchen leben und vor allem über die besonderen Akzept ihrer Kirche und Kirchengemeinde sprechen.

So ist an der Kirche St. Georg die Gehörlosenseelsorge ansässig. In Groß St. Martin leben und wirken die Brüder und Schwestern von Jerusalem, ein Orden, bei dem die Musik ein wichtiger Bestandteil der Liturgie ist. Auch in St. Aposteln und St. Maria im Kapitol spielt die Kirchenmusik eine bedeutende Rolle. In St. Maria in Lyskirchen finden in regelmäßigen Abständen nächtliche Lesungen statt.

Alle Termine und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Führungsprogramm. Es ist, wie alle anderen aktuellen Veranstaltungsangebote, im Internet auf der Homepage abrufbar unter www.romanische-kirchen-koeln.de Herzliche Einladung. (RH)